Hyperkonvergente Infrastruktur richtig umsetzen – Realisierung perfektionierter Daten-Präsenz

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Die Informationstechniken der Produktion und der Absatzwirtschaft erfahren eine zunehmende Verschmelzung. Die Nachfrage nach perfekter Daten-Präsenz aus den verschiedenen Bereichen steigt rapide. Die heutige Informatik ermöglicht ein Komplettsystem mit integriertem Speicher, einheitlicher und zentraler Verwaltung sowie diversen Technologien. Die elektronische Datenverarbeitung wird zu einer hyperkonvergenten Infrastruktur zusammengefasst. Doch wie wird sie realisiert und umgesetzt?

Das Konzept

Die einzelnen Komponenten einer hyperkonvergenten Infrastruktur werden nicht separat verwaltet, sondern bilden eine Einheit. Aus mehreren Netz-Knoten (Nodes) wird eine Gruppe von Datenobjekten mit ähnlichen Eigenschaften (Cluster) gebildet. Diese Objekte regeln alle Ressourcen und schaffen eine vollintegrierte und zentral verwaltete Systemumgebung.

Reale Komponenten (Hardware, Software, Speicher und Netzwerkgeräte) werden virtuell bereitgestellt (Virtualisierung) und bedarfsgerecht an verschiedene Abnehmer verteilt. Eine verbesserte Auslastung der datenverarbeitenden Geräte ist die Folge.

Die hyperkonvergente Infrastruktur integriert den reibungsfreien Transport von Daten über ein Weitverkehrsnetz (WAN-Optimierung). Sie beseitigt überflüssige Datenkopien zwecks Verringerung der Speicherkapazität (Daten-Deduplizierung). Techniken der Datenkompression oder Datenkomprimierung kommen zum Einsatz. Integrierte Festkörperspeicher mit hoher Reaktionszeit (SSDs) ermöglichen, dass große Anwendungen auf einer einzelnen Hardware laufen können.

Vorteile

Das zentrale Management aller wichtigen Systeme realisiert Einfachheit, Wartung und Administration an einem Ort. Neue Teile lassen sich leicht zufügen und die vorhandenen Mittel werden besser ausgenutzt. Hyperkonvergente Infrastruktur ist das perfekte Modell für die Fernbedienung. Es können viele virtuelle Desktop-Clients für den Nutzer gleichzeitig laufen. Belangvoll bei der Einrichtung von Heimarbeitsplätzen. Der Arbeitsplatzrechner (Desktop) kann einfacher standardisiert werden. Dies ist besonder wichtig, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter weltweit verteilt hat.

Die durchdachte Konzeption erlaubt bei geringem Bestand (reduzierten Ressourcen) ein gesteigertes Leistungsverhalten von Hard- und Software. Im Endeffekt ist weniger Material notwendig, um das gleiche Ergebnis wie bei herkömmlichen Systemen zu erreichen. Die einzelnen Server müssen nicht mehr um die Bandbreite mit dem zentralen Datenlager (Storage) »kämpfen«. Jeder Server übernimmt alle Funktionen. Dadurch ist auch die Hochverfügbarkeit kein Problem. Gesteigerte Produktivität und Reduzierung der Gesamtbetriebskosten sind das Ergebnis.

Die Umsetzung

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den geeigneten Anbieter zu finden. Hardware und Software müssen perfekt zusammenpassen.

Die Einkäufer eines Unternehmens sollten sicherstellen, dass der Anbieter seinen eingeschlagenen Weg nicht aufgibt oder demnächst Serie und Unterstützung einstellt. Dann ist eine hohe Kompatibilität nicht mehr gewährleistet. Bei der Auswahl einer geeigneten Plattform ist die Skalierbarkeitsanforderung zu berücksichtigen. Wenn die Daten wachsen, erhöht sich auch die Beanspruchung der Datensicherung.

Die Flexibilität bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Wie die Hardware zu konfigurieren ist, muss entschieden werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, auf ein Mietmodell zurückzugreifen.

Im Vorfeld sind einige grundlegende Fragen zu beantworten:

Wie leistungsfähig ist das bereitgestellte System? Entspricht es den Projektanforderungen des Unternehmens? Wie komfortabel ist die zugehörige Management-Plattform? Spielt sie mit der eigenen Infrastruktur gut zusammen? Sind die Materialien so gewählt, dass sie eine hohe Flexibilität des Betriebes garantieren? Kann die eigene Hardware vollständig virtualisiert und die Software einfach und effektiv organisiert werden?

Kleine buchbare Einheiten bei Speicher, Rechner und Netzwerk machen das Unternehmen beweglicher. Ein großer Vorteil ist es, wenn Ressourcen einfach abbestellt und zügig hinzu gebucht werden können. Vor dem Kauf oder der Anmietung besteht die Möglichkeit, ein System kostenlos zu testen. So ist es möglich, die Leistungsfähigkeit branchenführender Hyperkonvergenz-Plattformen kennen zu lernen und den eigenen Bedarf besser einzuschätzen.

Wird das System von einem einzelnen Hersteller wie beispielsweise Nutanix angeboten, ist der Grad der Integration besonders hoch. Bei entsprechender Umsetzung, sind besonders hohe Zugewinne bei der Kostenreduzierung und der betrieblichen Effizienz zu erwarten.

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