iPhone 18 Pro: Preisanstieg moderater als befürchtet

Render von vier Farboptionen des kommenden Apple iPhone 18 Pro
Quelle: FrontPageTech
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Die Befürchtungen vor dem morgigen Apple-Event waren gewaltig. Noch vor wenigen Wochen geisterten düstere Spekulationen durch die Tech-Welt, die bei den kommenden Pro-Modellen Aufschläge von bis zu 300 US-Dollar vorhersagten. Neue Daten des Marktforschungsunternehmens TrendForce zeichnen kurz vor der offiziellen Enthüllung ein deutlich entspannteres Bild: Zwar dreht Cupertino an der Preisschraube, doch die Steigerung fällt merklich geringer aus als befürchtet.

TrendForce-Analyse: Marge fängt Speicher-Explosion ab

Die neuesten Marktanalysen zeigen ein klares Bild für das Line-up der neuen Generation. Für das iPhone 18 Pro rechnet TrendForce mit einem Einstiegspreis von 1.249 bis 1.299 US-Dollar. Das bedeutet ein Plus von 150 bis 200 US-Dollar gegenüber dem iPhone 17 Pro, das noch bei 1.099 US-Dollar startete. Beim größeren iPhone 18 Pro Max verschiebt sich der Einstieg analog von bisher 1.199 US-Dollar auf voraussichtlich 1.349 bis 1.399 US-Dollar.

Zuvor berichteten wir noch über einen befürchteten extremen Preisschock durch den A20-Chip, da der Wechsel auf das extrem teure 2nm-Verfahren bei TSMC die Fertigungskosten stark belastet. Dazu gesellt sich ein massiver Kostentreiber auf Komponentenseite: Die Einkaufs-Preise für 256-GB-Speicherchips stiegen im Jahresvergleich um fast 400 Prozent. Insgesamt kletterten die reinen Materialkosten (Bill of Materials, BOM) für ein 256-GB-Pro-Modell um rund 38 Prozent. Dass Apple diesen Aufschlag nicht eins zu eins an die Käufer durchreicht, verdanken wir schlicht der Marge. Der Konzern nimmt eine geringere Gewinnspanne in Kauf, um einen vollständigen Verkaufs-Einbruch zu vermeiden.

Apple-Psychologie: Teures iPhone Duo setzt Pro-Preise neu in Kontext

Neben den etablierten Pro-Modellen rückt ein ganz neues Schwergewicht ins Rampenlicht: das erste faltbare iPhone, von Branchenkennern wahlweise als iPhone Ultra oder iPhone Duo bezeichnet. Die Analysten von TrendForce schätzen den Einstiegspreis des Foldables auf 2.099 bis 2.299 US-Dollar. Einzelne Speicherkonfigurationen mit 2 TB Speicher könnten sogar die Marke von 3.000 US-Dollar knacken. Bloomberg-Analyst Mark Gurman untermauert diese Schätzungen und geht von einem Startpreis bei rund 2.000 US-Dollar für die 256-GB-Variante aus.

Diese extrem hohe Preissetzung erfüllt eine geschickte psychologische Funktion im gesamten Portfolio. Wenn ein neues Falt-Smartphone über 2.000 Dollar kostet, wirken 1.249 US-Dollar für das iPhone 18 Pro in den Augen vieler Käufer plötzlich wie ein akzeptabler Kompromiss. Wer ohnehin ein Upgrade plant, greift eher zum Pro-Modell, statt völlig unvernünftige Summen für die erste Foldable-Generation auf den Tisch zu legen. Dennoch bleibt der Preisanstieg spürbar. Unsere ausführliche Preisprognose für das iPhone 18 Pro verdeutlicht bereits, dass sich geduldige Käufer durch das Warten auf erste Preisnachlässe im Straßenhandel mehrere hundert Euro sparen können.

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