Honor Magic 9: ARRI-Flaggschiff startet am 28. September

Rückseite des Honor Magic 9 Pro Max in der Farbe Moss Green
Quelle: Honor
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Heute hat Honor den Sack endlich zugemacht. Am 28. September 2026 stellt der chinesische Hersteller die neue Magic 9-Serie offiziell in Peking vor. Neben dem Datum gewährt die Marke erste direkte Einblicke in das Topmodell Honor Magic 9 Pro Max – inklusive einer auffälligen Farbvariante in Moss Green und handfesten Details zur viel diskutierten Kamera-Partnerschaft mit ARRI.

Moss Green, flache Kanten und ein riesiger ARRI-Ring

Das gezeigte Bildmaterial des Honor Magic 9 Pro Max macht eines klar: Der Hersteller verabschiedet sich optisch von stark gebogenen Formen und setzt auf ein flaches Rahmendesign mit abgerundeten Ecken. Der Rücken erstrahlt in einem edlen Grün mit dezentem Farbverlauf. Auffällig bleibt jedoch vor allem das Kamerasystem auf der Rückseite.

In dieser hervorgehobenen Modulinsel dominiert links ein gewaltiges, kreisrundes Element mit prominenter ARRI-Prägung, das unter anderem das rechteckige Periskop-Objektiv beherbergt. Rechts daneben sitzen zwei vertikal angeordnete Linsenringe sowie ein pillenförmiger Blitz. Das Standardmodell Honor Magic 9 zeigt ein ähnliches Layout mit hellem, silber-weißem Finish. Dass die Erwartungen an die ARRI-Kamera beim Magic 9 enorm hoch ausfallen, liegt auf der Hand. Honor baut hier nicht nur ein hübsches Gehäuse, sondern positioniert die Serie primär als Werkzeug für Anwender mit Foto- und Video-Anspruch.

Zwei 200-Megapixel-Sensoren und Ansteck-Objektive für Foto-Fans

Anstelle rein kosmetischer Marken-Logos geht Honor bei den Sensor-Specs gemeinsam mit ARRI in die Volloffenoffensive. Sowohl das Honor Magic 9 als auch das Magic 9 Pro Max nutzen ein duales 200-MP-System. Die Hauptkamera setzt auf einen 200 MP ARRI-Sensor im Format 1/1,28 Zoll mit einer Blende von f/1,57 und Gimbal-Stabilisierung. Für Aufnahmen aus der Distanz steht ein 200 MP ARRI-Super-Night-Teleobjektiv im 1/1,4-Zoll-Format mit einer Blende von f/2,6 bereit.

Der Fokus liegt spürbar auf Videografie. Die Geräte unterstützen das industrielle Log-Format ARRI LogC3, das Filmemachern saubere Schatten und professionelles Color Grading bietet. Wer noch weiter gehen möchte, bekommt mit dem Photography Master Kit echtes Systemkamera-Feeling. Dieses Zubehör umfasst einen Kamera-Griff sowie zwei modulare Tele-Extender: ein kompaktes 200-mm-Objektiv mit nur 81 mm Länge und 88 Gramm Gewicht sowie eine 500-mm-Tele-Erweiterung.

Angriff auf die Marktführer mit echtem Kino-Anspruch

Mit dieser Hardware-Kombination versucht Honor die bekannten Video-Schwächen vieler Android-Smartphones auszuhebeln. Die Einbindung von ARRI wirkt nach den aktuellen Enthüllungen weit weniger wie eine reine Marketing-Plakette, sondern wie eine tiefere Systemintegration. Dass das Unternehmen bei Zubehörteilen wie Ansteck-Objektiven Mut beweist, bringt frischen Wind in das Segment.

Dabei zeigt der Markt-Trend der letzten Monate, dass HONOR im internationalen Vergleich anzieht und etablierten Größen Kunden abjagt. Am 28. September 2026 muss das System in Peking beweisen, ob die ARRI-Kooperation im Alltag den versprochenen Kino-Look abliefert oder ob die Ansteck-Objektive eher unhandlicher Ballast bleiben.

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