Galaxy Z Fold 4: Samsung kürzt Update-Takt drastisch

Samsung zieht bei seinen 2022er-Premium-Falt-Handys den Stecker für monatliche Updates. Sowohl das Galaxy Z Fold 4 als auch das Galaxy Z Flip 4 wurden im offiziellen Samsung Security Bulletin von monatlichen auf vierteljährliche Sicherheits-Patches herabgestuft. Für Besitzer der ehemaligen 1.800-Euro-Boliden beginnt damit das fünfte und letzte Support-Jahr.
Dreimonats-Rhythmus erhöht das Risiko bei Zero-Day-Lücken
Die Umstellung hat konkrete Konsequenzen für den Alltag: Sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen (CVE-Fixes) erscheinen ab sofort nur noch alle 90 Tage. Wer das Galaxy Z Fold 4 als mobiles Büro für Banking, Krypto-Apps oder geschäftliche E-Mails nutzt, fährt ein erhöhtes Risiko. Kritische Schwachstellen im Android-System bleiben im schlechtesten Fall Wochen länger offen als bei aktuellen Modellen wie dem Z Fold 6.
Neue Funktionen gibt es ohnehin nicht mehr. Bei Android 14 beziehungsweise One UI 6.1.1 ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Das anstehende Upgrade auf Android 15 (One UI 7) bleibt den Generationen ab 2022 verwehrt.
Inzahlungnahme: Wann der Verkauf finanziell Sinn macht
Mit dem Wechsel in den vierteljährlichen Takt beginnt der beschleunigte Wertverfall auf dem Gebrauchtmarkt. Samsung garantiert zwar noch bis Sommer 2027 rudimentäre Wartungs-Patches, doch der optimale Zeitpunkt für eine lukrative Inzahlungnahme (Trade-In) verstreicht jetzt.
Wer maximale Sicherheit im digitalen Alltag benötigt, sollte den Umstieg auf neuere Hardware einplanen. Aktuelle Samsung-Flaggschiffe bieten nicht nur mechanisch robustere Displays, sondern auch 7 Jahre volle Software-Garantie.
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