Mate 30-Reihe: Huawei hat Lösung für das Google-Problem

Huawei Mate 30 Pro Render

Auch auf der IFA 2019 war natürlich Huawei und der US-Bann das große Thema. Doch anscheinend hat Huawei die Lösung für das Google-Problem gefunden.

Huawei-Chef Richard Yu hat auf der IFA in Berlin ziemlich offen über den US-Bann gesprochen. Bis dato steht fest, dass die neuen Flaggschiffe Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro nicht mit Google-Diensten und -Apps erscheinen dürfen.

Man werde die beiden neuen Modelle ohne die Google-Dienste verkaufen, bestätigte Richard Yu in Berlin. Und man hat eigentlich auch schon die Lösung für das Problem gefunden.

„Auf diesem Gerät können wir die Google Mobile-Dienste (GMD) nicht installieren. Diese Option werden wir unseren Kunden überlassen, die das selber machen können.“

Die Kunden können also selbst dann die Google-Dienste und -Apps auf den dem Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro installieren. Für Huawei natürlich die einfachste Lösung. Am Ende haben die Geräte alles von Google an Bord und Huawei selbst stellt sich nicht selbst gegen den US-Bann.

Jedoch gibt es da einen, nein gleich mehrere Haken. Denn ein Teil dieser Apps ist gar nicht so einfach selbst zu installieren und es gibt auch keine offiziellen Download-Links dafür. Der APK-Mirror wäre wohl die bekannteste und sicherste Bezugsquelle für die Apps.

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Vielleicht geht Huawei aber auch einen ganz anderen Weg. Eine Webseite zusammen mit Google, wo neben den Dateien und eine Installationsanleitung zu finden ist? Da ist doch vieles möglich. Mal sehen, was sich Huawei so ausgedacht hat.

Quelle(n):
Spiegel

Jörn Schmidt
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Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 9 Pie

1 Kommentar

  1. Villeicht kommt Huawei doch mal auf die Idee, dass man den Bootloader auf deren Geräte wieder entsperren kann. Somit dürfte die vollständige Installation von Google Play Dienste über Open-GApps keinen Problem mehr darstellen.

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