Meta „Malibu 2“: Facebook-Mutter plant den nächsten Angriff aufs Handgelenk

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Quelle: Meta

Totgesagte leben länger: Nachdem Meta sein ursprüngliches Smartwatch-Projekt im Jahr 2022 aufgrund von Sparmaßnahmen und technischen Hürden offiziell beerdigt hatte, steht nun ein Comeback bevor. Unter dem internen Codenamen „Malibu 2“ arbeitet der Konzern laut Berichten von The Information an einem neuen Wearable, das noch im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt kommen soll. Während die erste Generation noch mit kuriosen Dual-Kamera-Konzepten und abnehmbaren Displays experimentierte, scheint sich Mark Zuckerberg nun auf das Wesentliche zu konzentrieren: Gesundheit, Fitness und eine tiefe Integration von Meta AI.

Der strategische Clou liegt jedoch in der Vernetzung. Die Smartwatch soll nicht nur als Konkurrenz zur Apple Watch oder den Modellen von Garmin und Samsung fungieren, sondern als zentrale Steuereinheit für Metas erfolgreiche Smart-Glasses-Sparte dienen. Insider vermuten, dass die „Malibu 2“ das bisherige neuronale Armband zur Gestensteuerung ersetzen wird. Damit könnte die Uhr Bewegungen der Handgelenksmuskulatur per Elektromyografie (EMG) erfassen und in präzise Befehle für die Ray-Ban Meta Brillen übersetzen – ein Interface-Konzept, das Meta bereits seit Jahren in seinen Forschungslaboren verfeinert.

Parallel dazu bereitet Meta den Europa-Start der zweiten Generation seiner Display-Brille vor (intern „Hypernova 2“). Da der hiesige Marktstart der ersten Display-Variante aufgrund von Lieferengpässen und Datenschutzprüfungen verschoben wurde, deutet nun alles darauf hin, dass europäische Nutzer direkt mit der verbesserten zweiten Generation einsteigen dürfen. Diese bietet ein Head-up-Display in der Linse und soll eng mit der neuen Smartwatch verzahnt sein. Ob Meta die umstrittenen Kameras am Handgelenk für „Malibu 2“ wirklich komplett gestrichen hat, bleibt abzuwarten – der Fokus liegt 2026 jedoch eindeutig auf der Rolle als KI-gestützter Begleiter im Alltag.


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