Neues Android, ernste Risiken: Warum Diabetiker bei Smartphone-Updates aufpassen müssen

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Quelle: Google

Für viele Smartphone-Nutzer sind Bluetooth-Probleme oder Störungen bei Benachrichtigungen lediglich lästig. Doch für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, insbesondere Diabetiker, können solche Softwareprobleme erhebliche Folgen haben – bis hin zu gesundheitlichen Schäden.

Die aktuelle Android-Version bringt nicht nur optische Veränderungen, sondern auch tiefgreifende Anpassungen unter der Oberfläche mit sich. Für Nutzer von kontinuierlichen Glukosemesssystemen (CGM) wie dem FreeStyle Libre 3 oder Libre 3 Plus von Abbott kann diese Änderung jedoch problematisch sein.

Das Unternehmen warnt explizit davor, dass die zugehörige App auf Android 16 aktuell nicht vollständig stabil laufen könnte. Laut offizieller Aussage ist das Betriebssystem noch nicht als kompatibel eingestuft – ein Hinweis, der keineswegs übertrieben erscheint.

Nutzerberichte zeigen reale Probleme

Bereits kurz nach dem Rollout von Android 16 häufen sich Berichte über diverse Probleme:

  • Erhöhter Akkuverbrauch: Ein Nutzer meldete eine drastisch verkürzte Standby-Zeit seines Pixel 7 nach dem Update. Die App verursachte eine extrem hohe Stromaufnahme.
  • Verbindungsabbrüche: Wiederholt kam es zu Unterbrechungen in der Bluetooth-Verbindung zwischen Gerät und Sensor. Diese ließen sich selbst durch Deinstallation und Neustart nicht beheben.
  • Sensorabschaltungen: Bei einigen Betroffenen führten die Abbrüche sogar dazu, dass der Sensor vorzeitig abschaltete – was finanzielle Nachteile bedeutet, da Sensoren oft zeitlich begrenzt funktionieren.

Ähnliche Berichte tauchen auch im Zusammenhang mit Produkten von Dexcom auf. Diese Geräte sind ebenfalls auf eine stabile Verbindung mit Smartphones angewiesen – insbesondere wenn sie mit Insulinpumpen synchronisiert sind.

Eine fehlgeschlagene Übertragung des Blutzuckerspiegels kann hier besonders kritisch sein. Wenn ein gefährlicher Abfall unbemerkt bleibt, drohen schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Solche Fälle waren bereits im Jahr 2023 bekannt geworden – nun scheint sich die Situation mit Android 16 erneut zu verschärfen.

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