Oppo Find X9 Ultra: Globaler Marktstart, 200-MP-Dual-Tele und Hasselblad-Kamera ab Mai 2026

Oppo Find X9 Ultra global Teaser Header
Quelle: X/Twitter @PeteLau

Oppo hat ein Problem gelöst, das europäische Käufer seit Jahren frustriert. Die Ultra-Modelle der Find-X-Reihe waren technisch oft das Beste, was der Smartphone-Markt zu bieten hatte – aber sie blieben China vorbehalten. Import, Zollgebühren, kein offizieller Support: Der Weg zu einem X7 Ultra oder X8 Ultra war mühsam. Das X9 Ultra ändert das. Oppo-Chef Pete Lau bestätigte den weltweiten Launch für den 9. April 2026. Verkaufsstart soll laut Insider Yogesh Brar in der ersten Maiwoche sein – gleichzeitig in China und Europa. Elvis Zhou, CEO von Oppo Europe, formulierte es so: „Im Jahr 2026 werden viele Produkte das Label Ultra tragen. Wir glauben, dass man sich diesen Titel verdienen muss.“ Das X9 Ultra soll zeigen, was das bedeutet.

Den Antrieb übernimmt Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5. Der Chip soll 20 Prozent mehr CPU-Leistung liefern und dabei 35 Prozent effizienter arbeiten als sein Vorgänger. Dazu kommen 16 GB RAM und 512 GB interner Speicher. Das sind Werte, die im Alltag schlicht keinen Engpass kennen.

Das Display hält mit der Hardware Schritt. Oppo verbaut ein 6,82 Zoll großes LTPO-AMOLED-Panel mit QHD+-Auflösung von 3.120 × 1.440 Pixeln. Die Bildwiederholrate ist adaptiv und reicht bis 144 Hertz – der Vorgänger stoppte bei 120 Hz. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 3.600 Nits, Schutz bietet NanoCrystal Glass. Das Panel ist flach, kein gerundeter Rand lenkt vom Inhalt ab.

Dann die Kamera. Oppo setzt auf fünf Sensoren, wobei vier eigenständige Aufnahmen liefern. Hauptkamera und Periskop-Tele teilen sich jeweils 200 Megapixel. Das zweite Teleobjektiv und der Ultraweitwinkel kommen auf je 50 Megapixel. Der fünfte Sensor arbeitet als True Color Camera im Hintergrund – er analysiert Lichtbedingungen und unterstützt die Farbwiedergabe der anderen Linsen, macht aber keine eigenen Fotos. Besonders das 10-fach-Periskoptele verdient Aufmerksamkeit. Oppo nutzt ein Fünf-Spiegel-Prisma, das das Modul von 41 auf 29 Millimeter Länge komprimiert, ohne die Brennweite von 230 Millimetern anzutasten. Das Ergebnis: nativer 10-facher optischer Zoom, 20-facher optischer Qualitätszoom und bis zu 120-facher Digitalzoom. Die Hasselblad-Kooperation läuft weiter, der Master Mode aus dem X8 Ultra kehrt zurück.

Das Gehäuse fällt auf. Die Rückseite kombiniert Metall, Glas und gepolstertes Kunstleder in einem Dual-Tone-Design – unterschiedliche Materialien, unterschiedliche Farben, unterschiedliche Strukturen auf einer Fläche. Das runde Kameramodul kennt man vom Vorgänger. Neu ist die Verfeinerung des Quick Buttons an der rechten Seite: ein druckempfindlicher Auslöser in Orange, der funktionell an Apples Camera Control erinnert. Das Gerät ist 8,65 bis 9,1 Millimeter dick und wiegt 235 bis 236 Gramm. Der Schutzkurs ist klar: IP66, IP68 und IP69 gleichzeitig – also dreifach zertifiziert gegen Staub und Wasser.

Der Akku wächst von 6.100 auf 7.050 mAh. Laden funktioniert kabelgebunden mit 100 Watt, kabellos mit 50 Watt. Zum Vergleich: Das Xiaomi 17 Ultra kommt auf 6.000 mAh, das OnePlus 15 auf 7.300 mAh. Das X9 Ultra spielt in dieser Liga mit.

Zum Preis schweigt Oppo für Europa offiziell. Branchenbeobachter tippen auf 1.400 bis 1.500 Euro. Das entspricht dem Niveau von Xiaomi 17 Ultra und Samsung Galaxy S26 Ultra. PhoneArena bewertete das X8 Ultra als bestes Smartphone, das sie je getestet hatten. Wer bereit ist, diesen Preis zu zahlen, bekommt mit dem X9 Ultra erstmals offiziell und ohne Importaufwand Zugang zu einem Gerät, das diesen Anspruch weiterführen will.

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