Oppo Find X9 Ultra kündigt nativen 10-fach optischen Zoom mit neuer Periskop-Technik an

Oppo gibt kurz vor dem Release des Find X9 Ultra im April erste handfeste Details zur verbauten Kameratechnik preis. Der Hersteller fokussiert sich bei seiner Kommunikationsstrategie auf eine absolute Weltneuheit. Das Smartphone erhält ein brandneues Teleobjektiv mit einem echten 10-fachen optischen Zoom. Dieses System entstand in enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Hasselblad. Oppo vergleicht diesen Schritt recht treffend mit dem Einbau eines klassischen Telekonverters in ein flaches Smartphone-Gehäuse.
Die Spezifikationen lesen sich für ein mobiles Endgerät extrem beeindruckend. Neben der nativen 10-fachen optischen Vergrößerung verspricht die Software einen verlustfreien 20-fachen Hybrid-Zoom in optischer Qualität. Wer die Linsen voll ausreizt, landet am Ende bei einem 120-fachen digitalen Zoom. Der zuständige Produktmanager Zhuo Shijie ordnet diesen technologischen Fortschritt klar ein. Zwar verbesserten viele Konkurrenten ihre Zoom-Fähigkeiten in der Vergangenheit stetig, aber eine physikalische 10-fach-Linse in einem derart dünnen Gehäuse grenzt an eine bauliche Sensation.
Das Geheimnis dieser optischen Leistung liegt in einem völlig neu konzipierten Periskop-Design. Oppo nutzt eine spezielle Architektur mit fünf internen Reflexionen. Diese aufwendige Spiegelung des Lichts ermöglicht eine enorme Äquivalentbrennweite von 460 Millimetern, ohne dass das Kameramodul extrem aus dem Gehäuse ragt. Die Ingenieure schneiden das winzige interne Prisma auf den Nanometer genau. Dieser präzise Schliff verhindert störendes Streulicht und lässt die eintreffenden Lichtstrahlen wesentlich sauberer auf den Sensor treffen. Das hebt die finale Bildqualität spürbar an.
Bei der eigentlichen Produktion geht Oppo keine Kompromisse ein. Ein dynamischer Prozess namens Active Optical Alignment richtet die Linsen und den Sensor während der Montage millimetergenau aus. Mehrere anschließende Kalibrierungsdurchläufe garantieren, dass jedes ausgelieferte Gerät nahezu Laborwerte erreicht. Die Hardware arbeitet mit einem speziellen 50-Megapixel-Sensor und der hauseigenen LUMO Imaging Engine zusammen. Diese Kombination sichert auch über weite Distanzen eine hohe Auflösung und einen starken Dynamikumfang.


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