Oppo Find X9 Ultra vs. Find X9 Pro: Das Duell der Oberklasse-Konzepte

Oppo Find X9 Ultra vs Find X9 Pro
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Oppo schickt mit dem Find X9 Ultra und dem Find X9 Pro 5G zwei Flaggschiffe ins Rennen, die trotz preislicher Nähe unterschiedliche Nutzertypen ansprechen. Während das Ultra-Modell bei der Hardware und Optik die Grenzen des Machbaren auslotet, positioniert sich das Pro als effizienterer Dauerläufer für den Alltag. Wer Wert auf Haptik legt, findet beim Ultra eine Option mit Kunstleder-Rücken, die deutlich mehr Griffigkeit bietet als das klassische Glasgehäuse des Pro-Modells. Beide Geräte sind nach IP68 und IP69 zertifiziert und damit bestens gegen Umwelteinflüsse geschützt.

In Sachen Display liefert das Ultra die schärferen Argumente: Ein LTPO-AMOLED mit 1440p-Auflösung und flüssigen 144 Hz übertrifft das 120-Hz-Panel des Pro spürbar. Dafür integriert das Pro ein 2160 Hz PWM-Dimming, was besonders empfindliche Augen bei niedriger Helligkeit schont. Unter der Haube wird die Kluft deutlicher. Oppo verbaut im Ultra den Snapdragon 8 Elite Gen 5, während das Pro auf den Dimensity 9500 von MediaTek setzt. In der Theorie und bei grafikintensiven Anwendungen hat der Snapdragon die Nase vorn, auch wenn beide Chips im modernen 3-nm-Verfahren gefertigt werden.

Ein kurioser Tausch findet bei Energie und Laden statt. Das Find X9 Pro 5G schleppt mit 7500 mAh den größeren Akku mit sich herum und dürfte damit bei der Laufzeit den Sieg einfahren. Das Ultra muss mit 7050 mAh auskommen, lädt dafür aber mit 100 Watt am Kabel schneller als das Pro mit seinen 80 Watt. Kabellos stehen bei beiden 50 Watt im Datenblatt. Interessantes Detail am Rande: Nur das Pro-Modell bietet in der 1-TB-Variante eine Satellitenanbindung für Notfälle, während das Ultra exklusiv mit aptX Adaptive beim Bluetooth 6.0 punktet.

Bei der Kamera trennt sich die Spreu vom Weizen. Das Ultra setzt auf ein Quad-System mit zwei Periskop-Linsen für 3-fachen und 10-fachen optischen Zoom. Das Pro beschränkt sich auf eine einzelne 200-MP-Periskop-Lösung für den 3-fach-Bereich. Auch beim Hauptsensor hat das Ultra mit einem 1/1.12 Zoll großen 200-MP-Chip die technisch potentere Basis gegenüber dem 1/1.28 Zoll Sensor (50 MP) des Pro. Wer also maximale Brennweiten-Flexibilität und 8K-Videoaufnahmen benötigt, kommt am Ultra nicht vorbei. Für preisbewusste Käufer bleibt das Pro mit einem Startpreis von rund 1000 Dollar die vernünftigere Wahl, da es die Kernfunktionen eines Flaggschiffs ohne unnötige Extravaganzen abdeckt.


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