Peinlicher Fehlstart: BMW fängt sich direkt zwei Rückrufe für den neuen iX3 ein

BMW verpatzt den Start seiner Hoffnungsträger-Plattform „Neue Klasse“ mit einem doppelten Rückruf für den iX3.
Auslieferungen laufen erst seit März, schon brennt die Hütte. Betroffen sind die Kopfairbags und die Ladeelektronik des Elektro-SUV.
Beim Laden droht im schlimmsten Fall ein Stromschlag beim Anfassen der Karosserie. Das ist kein kleiner Software-Bug, sondern handfester Pfusch ab Werk.
Die Mängel-Liste des neuen iX3
- Stromschlag beim Laden: Betrifft laut BMW zwar nur 145 Autos, ist aber brandgefährlich. Wer will schon beim Einstöpseln gegrillt werden?
- Schlampige Airbag-Verschraubungen: Hier streiten sich die Geister über die Zahlen. Das KBA spricht von über 4800 Autos, BMW zählt knapp 3000. Typischer Behörden-Zoff, der Kunden verunsichert.
Für Käufer bedeutet das: Der Neuwagen wandert direkt wieder in die Werkstatt. Immerhin laufen die Nachbesserungen im Werk Debrecen schon, um künftige Autos zu retten.
Tesla kämpft mit Spaltmaßen, BMW jetzt mit der Sicherheit beim Laden. Die Konkurrenz aus China lacht sich ins Fäustchen, während München den Imageschaden kleinredet. Bei einem Premium-Preisschild darf so ein gefährlicher Elektronik-Fehler einfach nicht passieren.
Quelle: Automobilwoche
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