Xiaomi kopiert Apples Glas-Optik – aber die AI-Idee dahinter ist verdammt smart

Xiaomi verpasst HyperOS 4 einen komplett neuen Look. Der bekannte Leaker DigitalChatStation hat auf Weibo Details zum sogenannten Liquid Glass UI ausgeplaudert. Die neue Oberfläche kommt zusammen mit Android 17 auf die Smartphones.
Das Design setzt voll auf Transparenz und flüssige Effekte. Icons und Widgets sehen aus wie geschmolzenes Glas und spiegeln den Hintergrund in Echtzeit. Xiaomi ist damit reichlich spät dran. Apple nutzt den Look schon ewig, selbst Huawei war mit HarmonyOS schneller.
AI rettet den faden Design-Abklatsch
Diesmal steuert künstliche Intelligenz das Design. Xiaomi nennt das „Light Field Interaction“.
- Adaptive Farbwahl: Die AI scannt dein Hintergrundbild und färbt die Glaselemente passend ein. Klingt gut, spart das ewige manuelle Feintunen der Systemfarben.
- Echtzeit-Lichteffekte: Schatten und Spiegelungen auf den App-Symbolen verändern sich, je nachdem wie du das Handy hältst. Spielerei, aber optisch schick.
- Mehr Tiefe: Die UI wirkt dreidimensionaler.
In der Praxis bedeutet das: Schluss mit hässlichen, unleserlichen Widgets bei hellen Wallpapern. Die Software denkt endlich mit und sorgt selbst für den nötigen Kontrast. Das Betriebssystem wird dadurch optisch deutlich dynamischer als das starre Android-Standarddesign von Google.
Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. Xiaomi rennt mal wieder Trends hinterher, die andere Marken längst etabliert haben. Ob die neuen Transparenz-Effekte am Ende nicht nur extrem am Akku saugen, muss sich erst noch zeigen. Bis zum offiziellen Release von HyperOS 4 vergehen sowieso noch einige Monate.
Quelle: Huawei Central
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