Samsung Galaxy Z Flip 8: Gleicher Look, neue Chips und der ewige Akku-Frust

Renderbild eines blauen Samsung Galaxy Z Flip 8 im aufgeklapptem Zustand
Quelle: MyMobiles.com
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Totgesagte leben länger. Samsung killt die Flip-Reihe keineswegs, sondern schiebt im Sommer das Galaxy Z Flip 8 nach. Die Zertifizierungen sind durch, die Vorstellung läuft Ende Juli in London. Wer allerdings auf eine Revolution hofft, fängt sich direkt die erste Enttäuschung ein.

Das ewige gleiche Design

Optisch bleibt alles beim Alten. Samsung recycelt den bekannten Klapp-Look fast eins zu eins. Das Gehäuse verliert minimal Speck, schrumpft auf 13,2 Millimeter im gefalteten Zustand und wiegt mit 180 Gramm etwas weniger als der Vorgänger.

  • 6,9 Zoll Hauptdisplay (FHD+, 120 Hz, 2.600 Nits).
  • 4,1 Zoll Außendisplay (endlich auch mit 120 Hz für flüssiges Scrollen).
  • Knick in der Optik: Die unschöne Displayfalte bleibt uns beim Flip wohl erhalten. Nur das teurere Fold bekommt das neue, flachere Scharnier. Das ist schwach für ein 2026er Flaggschiff.

Der Chip-Salat im Inneren

Beim Prozessor fängt das Rätselraten an. Samsung verbaut je nach Region den eigenen Exynos 2600 oder den Snapdragon 8 Elite Gen 5 von Qualcomm. Grund für das Chaos sind die Produktionskosten. Uns kann es egal sein, Leistung und KI-Power liefern beide Chips zur Genüge. Dazu gibt es standardmäßig 12 GB RAM und bis zu 512 GB Speicher.

Die Kameras bleiben eine Nullnummer beim Hardware-Upgrade. Es gibt wieder die Standardkost: 50 MP Hauptkamera, 12 MP Ultraweitwinkel und eine 10 MP Selfie-Knippse. Samsung schraubt hier nur an der Software-Schraube. Fotowunder per KI-Algorithmus zu versprechen, ist billig und kaschiert nur die alte Hardware.

25-Watt-Schneckentempo im Jahr 2026

Der größte Aufreger versteckt sich beim Saftladen. Der Akku bleibt bei 4.300 mAh stehen. Schlimmer ist aber das Ladetempo. Samsung verbaut laut Zertifizierung ernsthaft wieder nur 25 Watt kabelgebundenes Laden.

Ein Smartphone für über 1.000 Dollar im Jahr 2026 mit 25 Watt zu laden, ist eine absolute Frechheit. Preiswerte Mittelklasse-Handys aus China laden dreimal so schnell.

Dazu kommt drahtloses Laden mit lahmen 15 Watt und kein integriertes Qi2 mit Magneten. Samsung verkauft uns hier veraltete Technik als Premium. Das Ding wird am 22. Juli in London vorgestellt und soll trotz teurerer Bauteile wieder rund 1.099 US-Dollar kosten. Ein echter Kaufgrund sieht anders aus.


Quelle: SammyGuru

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