Pixel-Update: Google bestätigt Bootloop-Fehler nach März-Patch
Wer sein Pixel-Smartphone im März aktualisiert hat und nun vor einem schwarzen Bildschirm sitzt, bekommt jetzt traurige Gewissheit. Google führt das aktuelle Problem in seinem Issue Tracker mittlerweile als offiziellen Fehler. Verschiedene Modelle hängen nach der Installation des März-Patches in einer endlosen Neustart-Schleife fest und verweigern den Dienst.
Die gute Nachricht ist lediglich die geringe Zahl der Betroffenen, weshalb Google die Verteilung der Software bisher nicht gestoppt hat. Wer jedoch in der Falle sitzt, hat ein echtes Problem, da die Geräte meist gar nicht erst bis zur Benutzeroberfläche hochfahren. Meiner Meinung nach ist das ein absolutes Armutszeugnis für die Qualitätssicherung bei Google, gerade weil es die eigene Hardware betrifft.
Das gerade erschienene April-Update bringt leider noch keine Rettung für die geplagten Nutzer. Da ein defektes System kaum in der Lage ist, neue Daten per Funk zu empfangen, gestaltet sich die Reparatur schwierig. Ich finde es extrem ärgerlich, dass Google hier keinen automatischen Rollback-Mechanismus integriert hat, der solche Totalausfälle abfängt.
Aktuell prüft der Konzern noch, wie tief der Fehler im System sitzt und welche Lösungsschritte folgen. Betroffenen bleibt wohl vorerst nur der mühsame Gang zum Support oder in eine zertifizierte Werkstatt. Es bleibt abzuwarten, ob Google ein spezielles Tool für den PC veröffentlicht, mit dem sich die zerschossene Firmware retten lässt.
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