PlayStation 6: Speicherchaos könnte Release bis Jahr 2029 verschieben

Sony PlayStation 6 Concept Render
Quelle: Sony PlayStations

Sony zieht bei der PlayStation 6 wohl die Reißleine und verschiebt den Start der nächsten Generation deutlich nach hinten. Während Insider bisher auf das Jahr 2027 tippten, rücken nun 2028 oder sogar 2029 als realistische Termine in den Fokus. Der Grund ist so simpel wie frustrierend: Die Kosten für Arbeitsspeicher und SSD-Komponenten gehen durch die Decke. Vor allem der enorme Hunger der KI-Branche nach Hochleistungschips treibt die Preise für GDDR7-RAM und schnelle Flash-Speicher in Regionen, die eine massentaugliche Konsole aktuell unbezahlbar machen würden.

Technisch soll die PS6 laut aktuellen Leaks ein echtes Biest werden. Experten sprechen von 30 GB GDDR7-Arbeitsspeicher auf Basis der kommenden Orion-Architektur, was die Kapazität der PS5 fast verdoppeln würde. Doch genau hier liegt das Problem: Sony müsste bei einem jetzigen Release einen Preis von weit über 800 Euro ansetzen, um nicht bei jeder verkauften Einheit massiv draufzuzahlen. Da große Chiphersteller wie Western Digital ihre Kapazitäten für 2026 bereits komplett an Tech-Giganten aus dem KI-Sektor verkauft haben, entspannt sich die Lage am Beschaffungsmarkt vorerst nicht.

Für Besitzer einer PlayStation 5 ist das allerdings kein reiner Grund zur Sorge. Die längere Laufzeit der aktuellen Generation sorgt dafür, dass Entwickler das Maximum aus der Hardware und der neuen PS5 Pro herausholen müssen. Sony nutzt die Zeit offenbar, um die nächste Konsole mit Features wie KI-basiertem Upscaling (PSSR 2.0) und einer effizienteren GPU-Architektur zur Marktreife zu führen. Ein verfrühtes Release mit abgespeckter Hardware oder einem Mondpreis würde am Ende niemandem helfen.


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