realme verliert Eigenständigkeit: Oppo zieht die Kontrolle an sich und streicht Stellen im großen Stil

realme erlebt den härtesten Einschnitt seiner Geschichte. Der Hersteller baut massiv Stellen ab und räumt zentrale Bereiche wie Marketing, Vertrieb und Kundenservice. Besonders in Indien mussten Mitarbeiter bereits mit einer Frist bis zum 30. April gehen. Oppo übernimmt diese Funktionen künftig selbst und zieht die operative Kontrolle vollständig an sich. Für viele Beschäftigte endet damit ihre Karriere abrupt, während Gründer Sky Li weiterhin an der Spitze der Marke bleibt. Begriffe wie Smartphone-Markt, Konsolidierung und Markenstrategie prägen diese Entwicklung.
Die Fusion zwischen realme und Oppo ist seit Januar offiziell, doch erst jetzt zeigt sich, wie tiefgreifend die Veränderungen ausfallen. realme verliert nicht nur sein eigenes Profil, sondern auch die operative Unabhängigkeit. Die Situation erinnert an OnePlus, dessen Zukunft wegen schwacher Verkaufszahlen ebenfalls infrage steht.
Der Schritt folgt einer klaren Marktlogik. 2026 wird für chinesische Smartphone-Anbieter zum Problemjahr. Der Wettbewerb ist brutal, die Margen sinken, und Doppelstrukturen kosten Geld, das keiner mehr verschwenden kann. Die Integration von realme in Oppos Organisation dient vor allem der Kosteneffizienz und dem Abbau redundanter Teams.
Wie es langfristig weitergeht, bleibt offen. realme könnte als günstige Einstiegsmarke bestehen oder vollständig in Oppo aufgehen. Fest steht jedoch, dass die Vision einer eigenständigen vierten BBK-Marke endgültig vorbei ist. In einem Markt, der nur noch radikale Konsolidierung belohnt, zählt am Ende allein das Überleben.
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