Samsung Galaxy S26 Ultra vor dem Unpacked: Leak-Poster verrät Akku-Kapazität

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Quelle: X/Twitter @evleaks
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Bevor der Vorhang zur Präsentation der Samsung Galaxy S26-Reihe offiziell fällt, hat Amazon Mexiko unfreiwillig geholfen: Offizielles Marketing-Material tauchte kurz im Shop auf, wurde schnell wieder entfernt, aber nicht schnell genug. Die Screenshots kursieren, und sie erzählen eine interessante Geschichte über ein Gerät, das weniger Revolution als solide Weiterentwicklung zu sein scheint.

Beginnen wir mit dem Punkt, der die meisten Käufer beschäftigt: Akku und Ladegeschwindigkeit. Samsung bewirbt 31 Stunden Videowiedergabe und 75 Prozent Ladestand in 30 Minuten. Beides sind exakt die gleichen Zahlen wie beim S25 Ultra. Die Kapazität bleibt bei 5.000 mAh. Was sich ändert: Laut Leak-Datenblättern soll das kabelgebundene Laden von 45 auf 60 Watt steigen, drahtlos von 15 auf 25 Watt via Qi2. Wer auf eine dramatisch kürzere Ladezeit gehofft hat, wird enttäuscht sein.

Der Chip ist neu: Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 in der „for Galaxy“-Variante mit erhöhten Taktraten treibt das S26 Ultra an. Samsung bewirbt bis zu 39 Prozent schnellere NPU-, GPU- und CPU-Leistung gegenüber dem Vorgänger. Ob das im Alltag spürbar ist, zeigt sich nach dem Launch. Auf dem Papier sollte der effizientere Chip erklären, warum Samsung bei gleichem Akku die gleiche Laufzeit erreicht.

Die Kamera-Konfiguration bleibt weitgehend unverändert: 200 Megapixel Hauptkamera, 50 Megapixel Ultraweitwinkel, 50 Megapixel 5x-Periskop-Tele, 10 Megapixel 3x-Tele, 12 Megapixel Frontkamera mit Autofokus. Was sich laut durchgesickerten Datenblättern ändert: Die Hauptkamera wechselt von f/1.7 auf f/1.4. Das ist keine kosmetische Anpassung. Eine größere Blende lässt mehr Licht durch – Samsung selbst spricht von bis zu 47 Prozent mehr Lichtausbeute. Das zweite Tele verbessert sich von f/3.4 auf f/2.8. Diese Werte sind noch nicht offiziell bestätigt, stammen aber aus einem Datenblatt, das Winfuture-Redakteur Roland Quandt als verlässlich einstuft.

Das neue „Privacy Display“ taucht ebenfalls im Marketing-Material auf. Es reduziert die Sichtbarkeit des Displays aus spitzen Winkeln. Neu ist zudem, dass das System KI-gestützt arbeiten soll: Erkennt es sensible Inhalte auf dem Bildschirm, soll es den Sichtschutz automatisch aktivieren. Praktisch in der Bahn, wenn man das Handy nicht wegdrehen will.

Optisch gibt es eine kleine Veränderung: Die Kamerasensoren sitzen beim S26 Ultra auf einer leicht abstehenden, pillenförmigen Kamerainsel statt direkt in der Rückseite eingelassen zu sein. Das Gehäuse wird mit 7,9 mm minimal flacher als das S25 Ultra mit 8,3 mm. Das Gewicht sinkt leicht von 218 auf 214 Gramm.

Kurz zusammengefasst: Das S26 Ultra ist ein iteratives Update mit echter Verbesserung an einer Stelle, der Blendenöffnung der Hauptkamera. Alles andere ist Feinschliff. Ob das für einen Upgrade-Anreiz reicht, muss sich zeigen.


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