Samsung Galaxy S27 Ultra: Alter S Pen blockiert wohl den neuen Qi2-Standard

Samsung stattet seine Geräte seit über 15 Jahren mit dem S Pen aus. Der Hersteller nutzt dafür durchgehend die sogenannte EMR-Technologie. Einem aktuellen Bericht von ETNews zufolge plante der Konzern für das kommende Galaxy S27 Ultra eigentlich einen kompletten Technikwechsel beim Stylus. Die Entwickler verwarfen diesen Plan nun aber wieder. Das Festhalten an der alten Technik bringt ein ganz praktisches Problem mit sich. Der moderne Qi2-Standard für kabelloses Laden erfordert starke Neodym-Magnete im Smartphone. Genau diese Magnete stören jedoch die elektromagnetische Resonanz des aktuellen Stifts.
Der bisherige EMR-Stift verlangt zwingend nach einem speziellen Digitizer unter dem Bildschirm. Die bekannte Alternative namens AES kommt zwar ohne diese teure Displayschicht aus, benötigt dafür aber einen eigenen Akku im Gehäuse. Das macht den Stift unweigerlich dicker und unhandlicher. Samsung entwickelte laut den Insidern bereits einen völlig neuen Prototyp. Diese hybride Technologie vereint die Vorteile beider Welten. Sie funktioniert komplett ohne internen Akku und spart sich gleichzeitig den Digitizer im Display.
Trotz dieses technischen Durchbruchs verschiebt Samsung die Einführung auf unbestimmte Zeit. Die koreanischen Quellen nennen keinen genauen Grund für den überraschenden Rückzieher. Der Hersteller wartet offensichtlich auf eine höhere Marktreife der Eigenentwicklung. Käufer des Galaxy S27 Ultra erhalten somit höchstwahrscheinlich den gewohnten S Pen. Sie müssen im Gegenzug aber wohl weiterhin auf die praktische Magnet-Zentrierung des Qi2-Standards verzichten.
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