Samsung Galaxy Tab S12 Ultra: Dünner, teurer, MediaTek

Renderbilder aus allen Blickwinkeln zum kommenden Samsung Galaxy Tab S12 Ultra
Quelle: X/Twitter @OnLeaks
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Der erste offizielle Teaser von Samsung Deutschland auf Instagram zum kommenden Galaxy Tab S12 Ultra setzt das Motto fest: »ultra slim, ultra strong«. Wer die Entwicklung auf dem Tablet-Markt verfolgt, kennt die physikalische Herausforderung. Bereits der direkte Vorgänger, das Galaxy Tab S11 Ultra, lieferte mit beeindruckenden 5,1 Millimetern Gehäusetiefe einen Extremwert ab.

Dass Samsung beim neuen 14,6-Zoll-Riesen noch eine Schippe drauflegen will und das Gehäuse offenbar noch schmaler baut, zeugt von hoher Fertigungskunst. Doch die jüngsten Leaks zu den Spezifikationen machen klar, dass diese Bauweise ihren Preis verlangt – sowohl finanziell als auch bei den technischen Kompromissen.

MediaTek-Wechsel und der deutliche Preisschock

Jahrelang bildeten Qualcomms Snapdragon-Prozessoren das unangefochtene Fundament für Samsungs Android-Tablets der Spitzenklasse. Mit der neuen Generation vollzieht der Hersteller nun einen spürbaren Kurswechsel. Laut umfangreichen Leaks von WinFuture schlägt sowohl im Galaxy Tab S12 Plus als auch im Galaxy Tab S12 Ultra der MediaTek Dimensity 9500. Dieser Wechsel untermauert, dass MediaTek im High-End-Segment endgültig auf Augenhöhe agiert. Dass der Wechsel zu MediaTek keineswegs mit günstigeren Preisen für Endkunden einhergeht, zeigt der Blick auf den Markt. Wie teuer sich der Einsatz des MediaTek Dimensity 9500 im High-End-Segment auf die Preisgestaltung auswirkt, ist bei mehreren Herstellern zu beobachten.

Günstig wird der Einstieg in Samsungs neue Tablet-Oberklasse keineswegs. Die durchgesickerten Preise stellen eine deutliche Ansage dar: Das Galaxy Tab S12 Plus startet voraussichtlich ab 1.299 Euro, während für das Galaxy Tab S12 Ultra mindestens 1.539 Euro fällig werden. Beide Modelle sollen in den zeitlosen Farbvarianten Silber und Grau in den Handel kommen. Wer gehofft hatte, der Abschied von Snapdragon würde zu spürbaren Ersparnissen für Kunden führen, wird enttäuscht. Samsung lässt sich das Zusammenspiel aus ultra-schlankem Aluminium-Chassis und absoluter Oberklasse-Hardware teuer bezahlen.

Gigantische Displays, gewohnter Akku und Speicher satt

Bei der Bildschirmtechnologie vertraut Samsung auf bewährte Qualität aus eigenem Hause. Beide Tablets nutzen ein Dynamic AMOLED 2X Display mit flüssigen 120 Hz Bildwiederholrate. Das Galaxy Tab S12 Plus kommt mit einer Diagonale von 12,6 Zoll und löst mit gestochen scharfen 2800 x 1752 Pixeln auf. Das Galaxy Tab S12 Ultra richtet sich mit riesigen 14,6 Zoll und einer Auflösung von 2960 x 1848 Pixeln an professionelle Anwender. Trotz der extrem schlanken Silhouette bringt das Plus-Modell 555 Gramm auf die Waage, das Ultra wiegt 693 Gramm. Eine vertraute IP68-Zertifizierung schützt beide Modelle vor Wasser und Staub.

Großzügig zeigt sich Samsung beim Arbeitsspeicher und den Speicheroptionen. Das Galaxy Tab S12 Plus bietet 12 GB RAM kombiniert mit wahlweise 256 GB oder 512 GB internem Speicher. Beim Galaxy Tab S12 Ultra besteht die Wahl zwischen 12 GB RAM oder sogar 16 GB RAM. Der interne Speicher reicht hier von 256 GB über 512 GB bis hin zu satten 1 TB. Ein wichtiger Pluspunkt für Vielnutzer: Beide Geräte behalten ihren Steckplatz für microSD-Karten, womit sich der Speicher unkompliziert um bis zu 2 TB erweitern lässt.

Beim Energiespeicher liefert Samsung solide Kost ohne Experimente. Das Galaxy Tab S12 Plus verzeichnet ein Akku-Upgrade auf 10.600 mAh. Das Galaxy Tab S12 Ultra übernimmt hingegen die Kapazität des Vorgängers von 11.600 mAh. Die maximale Ladeleistung verharrt unverändert bei 45 Watt. Das ist im Jahr 2026 zwar keine Spitzenleistung beim Schnellladen, schont aber die Hitzeentwicklung in dem extrem flachen Gehäuse. Die Kameraausstattung erfüllt praktische Aufgaben: Das Plus bietet eine 13 MP Hauptkamera auf der Rückseite und 12 MP vorn. Das Ultra ergänzt die Rückseite um eine 8 MP Ultraweitwinkel-Linse für flexiblere Aufnahmen.

Launch-Termin im Oktober und One UI 9.0

Die offizielle Vorstellung lässt nicht mehr lange auf sich warten. Samsung wird die neue Tablet-Reihe voraussichtlich am 7. Oktober 2026 im Rahmen eines Events präsentieren. Ausgeliefert werden beide Modelle direkt mit dem frischen One UI 9.0 auf Basis von Android 17. Dass die neuen Flaggschiffe ab Werk mit dem aktuellsten Betriebssystem starten, ist ein logischer Schritt und deckt sich mit dem offiziellen Update-Fahrplan für One UI 9, der die künftige Verteilung auf allen aktuellen Samsung-Geräten steuert.

Der direkte Release mit One UI 9.0 sichert Käufern eine lange Software-Unterstützung und den sofortigen Zugriff auf verbesserte Systemfunktionen. Nutzer profitieren dabei von den kontinuierlichen Software-Optimierungen, die Samsung im Zuge der neuen One UI 9 KI-Funktionen vorangetrieben hat. Das Slogan-Versprechen »ultra slim, ultra strong« muss sich ab Oktober im Alltag bewähren. Ein Gehäuse unter der 5,1-Millimeter-Marke des Vorgängers sieht beeindruckend aus, fordert aber bei der Biegesteifigkeit eines 14,6-Zoll-Tablets maximale Konstruktionspräzision.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert