Seat: VW besiegelt das endgültige Aus der Marke

Was wird eigentlich aus Seat? Wenn es nach dem offiziellen Zukunftsplan 2030 geht, den der VW-Aufsichtsrat frisch genehmigt hat: schlichtweg gar nichts. In Wolfsburg hüllt man sich in den offiziellen Mitteilungen in lückenloses Schweigen.
Licht ins Dunkel bringen erst interne Konzernunterlagen, die dem britischen Automagazin Autocar vorliegen. Die bittere Wahrheit für Fans der Spanier: Seat wird als eine der ersten Marken im Konzern komplett gestrichen. Parallel zur Tochter Cupra sieht der Mutterkonzern schlichtweg keine Zukunft mehr.
Damit endet eine 76-jährige Geschichte spätestens im Jahr 2030. Der schrittweise Rückzug der Traditionsmarke soll bereits Ende 2029 anlaufen. Wer auf neue Modelle oder gar ein eigenes Elektroauto gehofft hat, wird leer ausgehen. Ich sage ganz ehrlich: Das wurde aber auch Zeit für eine klare Kante.
Cupra übernimmt das Ruder bei den Spaniern
Dass Wolfsburg den Stecker zieht und die Marke abwickelt, ist rein betriebswirtschaftlich nachvollziehbar. Die Schwestermarke Cupra verkauft sich schlichtweg besser und bringt dem Konzern deutlich höhere Gewinnmargen ein. Dass der Konzern beim Schwenk auf die elektrische Zukunft von Cupra Vollgas gibt, liegt auf der Hand.
Der VW-Konzern stand sich mit seinen zahlreichen Eigenmarken in den letzten Jahren schlichtweg selbst im Weg. Wie es mit den aktuellen Verbrenner-Modellen bis 2029 genau weitergeht, bleibt zwar vorerst offen. Fest steht aber: Cupra bleibt als einzige spanische Stimme im Konzern bestehen – und Seat verschwindet leise durch die Hintertür.
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
