Skoda Epiq: Erster Blick ins Cockpit des 25.000-Euro-Stromers

Skoda Epiq
Quelle: Skoda
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Elektromobilität scheiterte bisher oft am Preisschild, doch Skoda will das im Mai 2026 ändern. Mit dem Epiq bringen die Tschechen ein kompaktes Elektro-SUV an den Start, das preislich direkt gegen den klassischen Verbrenner-Kamiq antritt. Bevor am 19. Mai in Zürich die Hüllen komplett fallen, gewährt Skoda jetzt erste Einblicke in den Innenraum. Das Cockpit bricht radikal mit alten Mustern und setzt auf die neue Designsprache „Modern Solid“. Statt einer wuchtigen Armaturentafel dominiert eine flache, horizontale Architektur, die das Raumgefühl in dem 4,20 Meter kurzen Wagen deutlich steigern soll.

Interessant für alle, die mit reinem Touch-Bedienwahn wenig anfangen können: Skoda bewahrt im Epiq eine gewisse Bodenständigkeit. Am Lenkrad finden sich haptische Walzen zur Steuerung, und unter dem zentralen Infotainment-Bildschirm, der auf Android-Basis läuft, sind physische Schalter erkennbar. Eine freistehende Mittelkonsole schafft Platz für kabelloses Laden, während offene Ablagefächer den praktischen Nutzwert betonen. Dass der Konzern verstärkt auf Recycling-Materialien setzt, passt ins aktuelle Bild der Branche und soll den nachhaltigen Charakter des Einstiegs-Stromers unterstreichen.

Die technischen Rahmendaten lesen sich für ein Stadtauto ordentlich. Mit einer Leistung von bis zu 211 PS sprintet der Epiq in 7,4 Sekunden auf Landstraßentempo. Wichtiger für den Alltag ist jedoch die Reichweite: Bis zu 430 Kilometer nach WLTP verspricht der Hersteller, was bei einem Verbrauch von etwa 13 kWh pro 100 Kilometern ein effizientes Paket ergibt. Wenn der Akku leer ist, soll die leistungsstärkste Variante an einer Gleichstrom-Säule in gut 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Mit einem Kofferraumvolumen von 475 Litern übertrifft das kleine SUV sogar viele Fahrzeuge aus der nächsthöheren Klasse.

Der Epiq ist Teil einer größeren Offensive des Volkswagen-Konzerns, zu der auch der VW ID. Polo und der Cupra Raval gehören. Skoda positioniert sich hier als die pragmatische Wahl für eine breitere Käuferschicht. Neben dem kompakten Einstiegsmodell steht für 2026 zudem noch ein größeres Elektro-Flaggschiff namens Peaq auf dem Plan. Ob der Epiq das Versprechen einlösen kann, Elektromobilität wirklich massentauglich zu machen, wird sich zeigen, wenn die finalen Serienpreise nach der Premiere feststehen.


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