Sony PlayStation 6: Neue KI-Technologie für flüssigere Spiele kommt wohl erst 2027

Die Einführung von PSSR 2.0 für die aktuelle PS5 Pro markierte gerade erst einen spürbaren Leistungssprung. Die Technologie steht dabei aber noch immer ganz am Anfang ihrer Möglichkeiten. Mark Cerny, der oberste Hardware-Architekt der PlayStation-Sparte, lieferte jetzt im Interview mit Digital Foundry neue Hinweise zur zukünftigen Ausrichtung.
Der Konzern plant den nächsten logischen Schritt bei der Bildberechnung. Ein maschinelles Lernmodell soll künftig eigenständig neue Zwischenbilder in laufenden Spielen generieren. Diese KI schiebt künstlich erzeugte Frames exakt zwischen die real berechneten Bilder der Konsole. Dieser technische Kniff erhöht die wahrgenommene Bildwiederholrate drastisch. Spiele laufen dadurch extrem geschmeidig über den Bildschirm, ohne den eigentlichen Grafikchip in die Knie zu zwingen.
Cerny vermeidet in seinen Aussagen ganz bewusst konkrete Produktnamen. Er spricht lediglich vage von einer kommenden PlayStation-Plattform. Einen zeitlichen Anker liefert der Entwickler-Chef jedoch direkt mit. Das Team peilt die Markteinführung der neuen Bildgenerierung fest für das Jahr 2027 an. Ein weiteres massives Software-Update für die laufende Konsolengeneration schließt er für dieses Jahr explizit aus.
PSSR 2.0 reizt die PS5 Pro offensichtlich komplett aus. Sony spart sich die nächste Ausbaustufe seiner KI-Technik höchstwahrscheinlich komplett für die Hardware der PlayStation 6 auf. Gerüchte datieren den Verkaufsstart der nächsten Konsolengeneration ebenfalls auf Ende 2027. Ein erster detaillierter Ausblick auf die neue PSSR-Zukunft im kommenden Jahr passt perfekt in diesen kalkulierten Zeitplan.
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