Tesla Optimus in Miami: Humanoider Roboter stürzt – und verrät per Handbewegung, dass ein Mensch ihn steuert

Ein Video vom „Autonomy Visualized“-Event in Miami sorgt für Diskussionen. Nicht der Sturz des humanoiden Optimus-Roboters steht im Mittelpunkt, sondern die auffälligen Handbewegungen kurz davor. Diese deuten klar darauf hin, dass der Roboter nicht selbstständig agierte, sondern von einem Operator über ein VR-Headset kontrolliert wurde.
Während der Präsentation verteilte Optimus zunächst Wasserflaschen, verlor dann das Gleichgewicht und fiel rückwärts. Auffällig war die Bewegung seiner Hände direkt vor dem Sturz: Sie griffen blitzschnell zum Gesicht, als ob ein Headset abgenommen würde. Da kein Gerät vorhanden war, liegt die Vermutung nahe, dass die Geste die Bewegungen eines menschlichen Steuerers widerspiegelte. Damit erscheint die Demonstration weniger als Beweis für künstliche Intelligenz, sondern eher als inszenierte Teleoperation.
Die Problematik liegt auf der Hand. Tesla wirbt seit Jahren mit der Vision, dass Optimus dank KI eines Tages menschliche Tätigkeiten übernehmen könnte. Tatsächlich sind humanoide Roboter derzeit noch weit von echter Autonomie entfernt. Viele Aufgaben erfordern weiterhin direkte Steuerung. Kritiker werfen Tesla vor, durch solche Shows Erwartungen zu wecken, die technologisch noch nicht erfüllt werden können. Auch die wirtschaftlichen Versprechen, Optimus könne ein Milliardenprodukt werden, wirken ohne echte Fortschritte spekulativ.
Vergleiche mit früheren Veranstaltungen verstärken die Skepsis. Bereits 2023 gab es Berichte über ferngesteuerte Roboter bei einer Konferenz, und nun wiederholt sich das Muster. Die Community reagiert entsprechend mit Spott. In Foren und sozialen Netzwerken heißt es, Tesla präsentiere „Autonomie“, während tatsächlich ein Mensch die Kontrolle habe. Viele fragen sich, wann ein wirklich autonom agierender Optimus gezeigt wird.
Eine offizielle Stellungnahme von Elon Musk oder Tesla blieb bislang aus. Die Kritik an Teslas Vorgehen wird jedoch lauter. Für Beobachter bleibt Optimus vorerst ein Projekt mit Potenzial, das aber noch nicht die versprochene KI-Revolution darstellt. Bis echte Autonomie demonstriert wird, bleibt der Roboter eher ein Showstück mit menschlicher Steuerung.
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