VW ID Tiguan ersetzt ID.4: Mega-Upgrade auf MEB+ kommt im Oktober

VW ID.3 Neo Teaser zeigt unter Stoff verhülltes Auto
Quelle: Volkswagen AG
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Der Bestseller VW ID.4 hat ausgedient und macht im Oktober Platz für den sehnlichst erwarteten VW ID Tiguan. Während Wolfsburg den Großteil der Flotte bereits auf die modernisierte MEB+-Plattform hievt, markiert dieser Namenswechsel den wohl größten technischen Sprung im aktuellen Line-up. Das bedeutet für Käufer: Endlich Schluss mit der veralteten Architektur, stattdessen kommt das Erfolgsrezept des drittbeliebtesten VW-Modells voll elektrisch auf die Straße.

Jahrelang musste der ID.4 als elektrisches Zugpferd herhalten, hing aber zuletzt technisch spürbar hinter der schnell ladenden Konkurrenz her. Dass VW nun ausgerechnet den Tiguan-Namen für das anstehende Herbst-Release nutzt, ist ein massiver strategischer Move im harten Markt-Wettbewerb. Erste Erlkönige drehen bereits ihre Testrunden, tarnen sich aber clever im alten ID.4-Design, um die massiven Eingriffe unter dem Blechkleid zu verstecken.

GTX stirbt, Platz für den ersten Elektro-R?

Ein fettes Update betrifft nicht nur den Unterbau, sondern auch das gesamte Portfolio der Wolfsburger. Das weniger erfolgreiche Coupé-Derivat VW ID.5 fliegt im Oktober ersatzlos aus dem Programm, da diese Karosserieform bei Volkswagen offenbar keine Zukunft mehr hat.

  • Namenswechsel: VW ID Tiguan löst den ID.4 bei der großen Ankündigung im Oktober offiziell ab.
  • Technik-Plattform: Wechsel auf die optimierte MEB+-Architektur für bessere E-Auto-Performance.
  • Modell-Streichung: Der VW ID.5 erhält keinen Nachfolger und wird eingestellt.
  • Branding-Ende: Das eher blasse GTX-Performance-Label verschwindet komplett vom Markt.

Interessant wird die Neuausrichtung bei den leistungsstarken Sportversionen der Marke. Da ein Tiguan GTI historisch nie existiert hat, rückt plötzlich ein vollelektrischer Tiguan R für das Jahr 2027 in den Fokus. Ein Allradantrieb ist durch die Architektur ohnehin an Bord, was dem neuen SUV ordentlich Power für das Premium-Segment verleihen würde.

Dass Volkswagen den ID.4 namentlich absägt und die Strahlkraft des Tiguans für die Elektrowende nutzt, ist längst überfällig. Der ID.4 war solide, aber emotional ein Kühlschrank – der Wechsel auf MEB+ bringt nun die nötige Technik, um im harten Fahrwasser eines Model Y nicht unterzugehen. Spannend bleibt, ob ein möglicher Allrad-R die Lücke füllen kann, die das emotionslose GTX-Label hinterlassen hat.


Quelle: vaumax.de auf Instagram

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