VW macht Ernst: Aus dem ID.4 wird der ID. Tiguan

Volkswagen zieht 2026 die Reißleine und ersetzt den ID.4 durch den ID. Tiguan. Dieser Schritt ist weit mehr als ein neuer Name. Er ist das Eingeständnis, dass die abstrakte ID‑Nomenklatur die Kunden nie abgeholt hat – und der Beweis, dass VW bereit ist, diesen Fehler konsequent zu korrigieren.
Der neue Tiguan basiert weiterhin auf der MEB+‑Architektur, doch darüber wird fast alles überarbeitet. Das Design orientiert sich stärker am klassischen Verbrenner‑Tiguan: breiteres Leuchtband, robustere Linien, eine Front, die vertrauter wirkt als das bisherige ID‑Gesicht. Im Innenraum kehren physische Tasten zurück, die Materialqualität soll steigen. Technisch plant VW optimierte Batterien für mehr Reichweite und höhere Ladegeschwindigkeit. Der Einstiegspreis dürfte bei rund 40.000 Euro liegen.
Diese Transformation ist Teil einer größeren Rückkehr zu bekannten Namen. 2026 startet der elektrische ID. Polo, weitere Klassiker folgen. VW will die Vermarktung vereinfachen und die emotionale Bindung stärken. Kunden sollen nicht mehr „ID.4“ sagen müssen, sondern „Tiguan“ – und damit ein vertrautes Modell mit den Vorteilen der Elektromobilität verbinden.
Volkswagen beendet die Phase der abstrakten Experimente und setzt auf seine größten Stärken: ikonische Modellreihen und massive Skaleneffekte. Ob der ID. Tiguan diese Brücke erfolgreich schlägt, wird über die Zukunft der gesamten Elektro‑Offensive entscheiden.
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