Xiaomi Pad 9 Pro Max: Erschlägt das 13,3-Zoll-Monster Laptops?

Xiaomi Pad 9 Pro Max in der Farbe Rot mit Tastatur
Quelle: Xiaomi
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Xiaomi macht am 7. September in China Ernst und stellt neben dem gefalteten Flaggschiff Xiaomi 18 Fold ein massives Brett vor: Das Xiaomi Pad 9 Pro Max. Mit einem 13,3-Zoll-LCD-Display zielt der chinesische Hersteller frontal auf die klassische Notebook-Fraktion.

Wir sprechen hier längst nicht mehr über ein gewöhnliches Couch-Tablet für Medienkonsum, sondern über ein Arbeitsgerät, das PC-Anwendungen auf ein mobiles Format herunterbrechen soll.

Xring O3 vs. Apple: Papierform verblüfft, Alltag muss liefern

Im Inneren verbaut der Hersteller nicht irgendeinen Zukauf-Prozessor, sondern feiert die Premiere seines eigenen Flaggschiff-Chips Xring O3. Das Prozessor-Design setzt auf zehn reine Performance-Kerne mit einer maximalen Taktrate von 4,35 GHz.

Bei der Grafik greift Xiaomi mit der 16-Core G2-Ultra NX GPU an, die laut Hersteller 85 Prozent mehr Grafikleistung bei 64 Prozent weniger Stromverbrauch gegenüber der vorherigen Generation bietet. Berichte über Benchmark-Ergebnisse sagen dem Chip sogar eine höhere Leistung als Apples A19 Pro nach – wie schlagkräftig diese Werte abseits synthetischer Tests ausfallen, wird sich im realen Einsatz zeigen müssen.

HyperOS 4 und Monster-Akku: Macht Android endlich Ernst?

Damit die große Bildfläche sinnvoll genutzt werden kann, kommt erstmals HyperOS 4 zum Einsatz, das gezielt auf Multitasking und großflächige Produktivität getrimmt wurde. In Kombination mit der Unterstützung von PC-Level-Anwendungen soll das System echtes Desktop-Feeling liefern. Das wurde aber auch Zeit, denn Software-Optimierungen für XXL-Tablets waren auf Android-Basis jahrelang Mangelware.

Damit der Kiste unterwegs nicht vorschnell der Saft ausgeht, verbaut der Hersteller einen Akku mit über 10.000 mAh, der kabelgebunden mit schnellen 120 Watt geladen wird.

Bei einem Gewicht von rund 650 Gramm sowie Speicheroptionen mit 512 GB und 1 TB ist das Gerät kein Leichtgewicht. Ergänzend wird eine Variante mit mattem Soft-Light-Display erwartet. Ob man ein solches Kaliber dauerhaft im Rucksack mitschleppen möchte, bleibt Ansichtssache – der Angriff auf etablierte Workstations ist jedenfalls platziert.

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