Android 17 Canary: Google bringt getrennte WLAN-Schalter und App-Sperre zurück

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Quelle: Google
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Google bereitet mit der aktuellen Canary-Version 2603 den Boden für Android 17. Die Entwickler-Build mit der Nummer ZP11.260220.007 steht ab sofort für das Pixel 6 und neuere Modelle bereit. Besonders erfreulich: Google korrigiert eine viel kritisierte Design-Entscheidung der letzten Jahre. In den Schnelleinstellungen verschwindet die kombinierte Internet-Kachel wieder. Stattdessen kehren separate Schalter für WLAN und mobiles Internet als eigene Kacheln zurück. Nutzer können beide Verbindungen damit wieder mit nur einem Tippen unabhängig voneinander steuern.

Ein echtes Sicherheits-Upgrade stellt die neue App-Sperre dar. Über das Kontextmenü auf dem Startbildschirm lassen sich Anwendungen künftig per PIN, Passwort oder Fingerabdruck sichern. Ist die Sperre aktiv, verschwinden auch die zugehörigen Widgets und Shortcuts vom Schirm. Sogar Benachrichtigungen unterdrückt das System in diesem Modus komplett. Erst nach einer erfolgreichen Authentifizierung gibt Android den Zugriff auf die sensiblen Inhalte wieder frei. Das sorgt für deutlich mehr Privatsphäre, wenn man sein entsperrtes Handy kurz aus der Hand gibt.

Für Multitasking-Fans weitet Google die bekannten Bubbles auf das gesamte System aus. Bisher war dieses Feature auf Messenger beschränkt. Jetzt lassen sich beliebige Apps in einer schwebenden Blase über dem aktuellen Bildschirminhalt anzeigen. Das ist besonders auf Tablets oder großen Smartphones praktisch. So bleibt beispielsweise ein Timer oder ein Fitness-Tracker immer im Blick, während im Vollbild eine andere Anwendung läuft. Parallel dazu überarbeitet Google das Menü beim langen Drücken auf ein App-Icon und trennt Shortcuts nun optisch klarer von den Systemfunktionen.

Auch an der Benutzeroberfläche für Berechtigungen und Bildschirmaufnahmen hat Google gefeilt. Die Dialogfenster für Systemzugriffe erhalten deutlich größere Schaltflächen, was die Bedienung erleichtert. Nach dem Stoppen einer Bildschirmaufnahme erscheint zudem ein neues Interface. Dort lassen sich Videos direkt anschauen, bearbeiten oder sofort wieder löschen. Wer die Neuerungen testen möchte, sollte vorher unbedingt ein Backup anlegen. Die Canary-Builds gelten als experimentell und setzen eine komplette Neuinstallation des Geräts voraus.

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