Android 17 QPR1 Beta 6: Google behebt Wi-Fi-Hotspot-Bug und Quick-Settings-Glitches

Das offizielle Logo für Android 17. Ein violettes, überlappendes Stern-Emblem mit einem dunklen Zentrum, das oben den weißen Text 'ANDROID' und unten die Zahl '17' enthält. In der Mitte befindet sich ein grüner Kreis mit einem abstrakten Wirbelmuster
Quelle: Google
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Google hat heute Beta 6 von Android 17 QPR1 für Pixel-Geräte veröffentlicht, eine Woche nach dem letzten Build. Der Fokus liegt auf Bugfixes, nicht auf neuen Funktionen. Fünf gemeldete Probleme sind laut Changelog behoben.

Diese Bugs behebt Beta 6

Die Fehlerliste betrifft vor allem Alltagsfunktionen, die im produktiven Einsatz auffallen:

  • Mehrfachauswahl bei Sprachen der Rechtschreibprüfung funktioniert wieder
  • Lautstärketasten reagieren in der Clock-App korrekt auf Eingaben
  • Schnelles Durchwischen des Media-Carousels verursachte visuelle Glitches in den Quick Settings – behoben durch überarbeitetes Animations- und Layout-Handling
  • Ein Fehler in WindowManagerGlobal führte zu App-Abstürzen
  • Der Wi-Fi-Hotspot zeigte statt des gespeicherten Namens eine generische Standard-SSID an

Der Hotspot-Bug wiegt am schwersten. Wer unterwegs Geräte über einen benannten Hotspot verbindet, etwa im Firmenumfeld mit Whitelisting, war auf den Klartextnamen angewiesen – eine generische SSID bricht diesen Workflow.

Verfügbarkeit und Build-Nummer

Beta 6 trägt die Build-Nummer CP31.260618.005 und steht für 19 Pixel-Modelle bereit, von der Pixel 6a bis zur Pixel 10a, inklusive Foldables und Tablet. Der Rollout läuft über OTA im Android Beta Program, System-Images gibt es direkt von Google zum manuellen Flashen.

Fünf behobene Bugs pro Beta-Zyklus sind für ein Quarterly Release im Juni-Rhythmus üblich. Auffällig ist, dass sich Google aktuell auf Stabilität statt Feature-Drops konzentriert – ein Hinweis darauf, dass das finale QPR1-Release näher rückt als der Kalender vermuten lässt. Nutzer mit Pixel-Geräten im Beta-Programm sollten das Update zeitnah installieren, insbesondere wegen des Absturz-Fixes in WindowManagerGlobal.

Dass ein SSID-Bug es überhaupt bis Beta 6 schafft, zeigt, wie viele Edge-Cases im Hotspot-Code stecken – ein Feature, das kaum jemand testet, bis es im Alltag auffällt. Genau solche Fixes sind der eigentliche Wert von Beta-Programmen, nicht die großen Ankündigungen.

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