Android Auto Update bringt Video-Streaming und Widgets auf das Auto-Display

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Google verpasst Android Auto ein massives Facelift und baut das System zur eigenständigen Plattform aus. Die Software passt sich künftig flexibel an jede Bildschirmform an. Das Infotainment-System spiegelt nicht mehr nur das Smartphone, sondern zieht optisch mit der Handy-Oberfläche gleich. Schriften und Hintergrundbilder wandern vom Smartphone direkt auf das Armaturenbrett.

Die gesamte Bedienoberfläche liegt ab sofort als Ebene über Google Maps. Apps ordnen sich in einer schwebenden Leiste links oder rechts an, je nach Position des Lenkrads. Das bedeutet im Alltag: Die Navigation bleibt immer im Blickfeld, während andere Funktionen parallel laufen. Das System nutzt dafür das neue Design-Layout Material 3 Expressive mit flüssigeren Animationen.

Widgets und Klimaanlage im Direktzugriff

Das Update bringt echte Smartphone-Widgets auf den Autoschirm. Nutzer platzieren Kurzinformationen wie Wetter, Kontakte, Uhrzeit oder Google-Home-Steuerungen direkt auf dem Display. Unterstützt das Fahrzeug die Schnittstelle, wandert auch die Steuerung der Klimaanlage direkt in die Software-Oberfläche. Gemini-KI-Funktionen rücken ebenfalls auf den Bildschirm, sofern das gekoppelte Telefon die künstliche Intelligenz unterstützt.

  • Neue App-Leiste: Schwebendes Dock links oder rechts.
  • Hintergrund-Ebene: Google Maps bleibt permanent als Basis aktiv.
  • Smartphone-Widgets: Schnellzugriff auf Wetter, Kontakte und Smarthome.

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YouTube im Parkmodus und neuer Musik-Player

Beim Parken erlaubt Google künftig echtes Video-Streaming. YouTube und andere Streaming-Dienste laufen im Stand mit Full-HD-Auflösung und flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Rollt das Auto an, schaltet sich das Bild aus Sicherheitsgründen ab. Der Ton läuft während der Fahrt weiter.

Unterstützte Fahrzeuge von Herstellern wie BMW, Mercedes-Benz, Ford, Hyundai, Audi oder Volvo erhalten diese Funktion zuerst. Allerdings koppelt Google das Video-Feature an eine harte technische Bedingung. Das Abspielen von Filmen setzt zwingend ein Smartphone mit Android 17 voraus.

Android Auto wird endlich erwachsen. Die Zeiten, in denen das System wie eine lieblos aufgeblasene Smartphone-Kopie wirkte, sind vorbei. Der frische Look sorgt für die dringend nötige visuelle Ruhe im Cockpit.

Medien-Apps wie Spotify, YouTube Music oder Amazon Music erhalten eine komplett neue Struktur. Die Steuerungstabs wandern von der Seite nach oben. Ein neuer, anpassbarer Mini-Player bleibt beim Durchstöbern der Musikbibliothek dauerhaft sichtbar. Zudem zieht Dolby Atmos für raumfüllenden Klang in kompatible Fahrzeuge ein. Die Verteilung der neuen Funktionen hängt am Ende von der Freigabe der jeweiligen Autohersteller ab.

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