Apples Foldable-Plan steht: iPhone Fold bricht mit alten Design-Traditionen

Apples Pläne für das erste iPhone Fold nehmen konkrete Formen an und wirbeln das gewohnte Bedienkonzept ordentlich durcheinander. Wer seine Finger blind an die linke Gehäuseseite legt, greift künftig ins Leere. Apple streicht dort sämtliche Tasten und verbannt die Lautstärkeregelung an die obere rechte Kante. Das erinnert stark an das iPad mini und ist kein Design-Gag, sondern pure Notwendigkeit. Das Motherboard belegt nämlich die rechte Flanke komplett. Um mühsame Kabelführungen quer durch das Gehäuse zu vermeiden, wandern die Leiterbahnen auf direktem Weg nach oben.
Unter der Haube nutzt Apple den gewonnenen Platz extrem effizient aus. Ein gestapeltes Innendesign schafft Raum für einen massiven Energiespeicher. Gerüchte sprechen vom größten Akku, den ein iPhone je gesehen hat. Damit könnte das Foldable die typischen Laufzeitprobleme der Konkurrenz elegant lösen. Beim Entsperren verabschiedet sich Apple beim Fold wohl vom gewohnten Face ID. Stattdessen kommt Touch ID zurück, integriert in den Power-Button an der rechten Seite. Direkt darunter sitzt die neue Kamerasteuerung, die wir bereits von aktuellen Modellen kennen.
Die Optik der Rückseite setzt auf einen harten Kontrast. Das Kameramodul im Stil des iPhone Air beherbergt zwei Linsen sowie Blitz und Mikrofon. Clou an der Sache: Das Plateau ist unabhängig von der Gehäusefarbe immer tiefschwarz. Besonders beim bestätigten weißen Modell dürfte das für einen markanten Look sorgen. Auf der Front sorgt eine simple Punch-Hole-Kamera für Selfies, was die Dynamic Island deutlich schrumpfen lässt. Wir müssen uns wohl bis September gedulden, wenn das Foldable gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max Premiere feiert. Ob die neue Ergonomie im Alltag überzeugt, bleibt abzuwarten.
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