Audi A2 e-tron: Retro-Stromer kommt mit ID.3-Technik und 600 km Reichweite

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Audi reanimiert den legendären A2 als Elektroauto und füllt damit endlich die gähnende Leere am unteren Ende des Portfolios. Da die hochgelobte SSP-Plattform weiterhin auf sich warten lässt, greifen die Ingolstädter ins Konzernregal und pflanzen dem A2 e-tron die MEB-Architektur ein. Für dich bedeutet das: Solide 400-Volt-Technik statt High-End-Laden, dafür aber bekannte Zuverlässigkeit. Die Aerodynamik der Tropfenform soll so effizient sein, dass mit dem großen 79-kWh-Akku bis zu 600 Kilometer Reichweite drin sind. Das Basismodell startet vermutlich mit 58 kWh und 170 PS.

Im Cockpit macht Audi keine Experimente und übernimmt das Layout aus dem aktuellen A6 e-tron. Hinter dem Lenkrad blickst du auf ein 11,9 Zoll großes Kombiinstrument, während die Zentrale über einen 12,8 Zoll Touchscreen gesteuert wird. Ein kleiner Wermutstropfen für haptische Fans: Die berührungsempfindlichen Flächen am Lenkrad bleiben erhalten. Audi setzt hier weiterhin auf Touch-Bedienung, auch wenn die Kritik der Nutzer in der Vergangenheit laut war. Das restliche Interieur wirkt jedoch hochwertig und orientiert sich an der aktuellen Designsprache der Marke.

Der strategische Zeitpunkt für das Comeback ist kein Zufall. Ende 2026 laufen der A1 und der Q2 aus, was Audi ohne Einstiegsmodell dastehen ließe. Der A2 e-tron soll diese Lücke schließen und preislich zwischen 30.000 und 35.000 Euro starten. Damit positioniert sich Audi deutlich unter dem Q4 e-tron und greift im beliebten B-Segment an. Ob die alte MEB-Plattform gegen die modernere Konkurrenz bestehen kann, muss sich zeigen. Der Fokus liegt hier klar auf Effizienz und Platzangebot statt auf technologischen Spielereien.

Die offizielle Vorstellung erfolgt noch vor Ende 2026, der Verkaufsstart ist für Anfang 2027 angesetzt. Audi kombiniert hier den Mut zur Lücke mit einer Prise Nostalgie. Wer den Ur-A2 wegen seines Platzwunders liebte, dürfte auch beim e-tron fündig werden. Das kompakte Crossover-Design nutzt den Radstand der Elektro-Plattform voll aus und verspricht ein Raumgefühl, das weit über die äußeren Abmessungen hinausgeht. Ein würdiger Nachfolger, auch wenn die technische Revolution unter dem Blech vorerst ausbleibt.

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