BMW iX3: Schafft 739 Kilometer ohne einen einzigen Ladehalt

seitliche Frontansicht eines blauen BMW iX3
Quelle: BMW
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Wer meint, Elektro-SUVs taugten nur für den Stadtverkehr und scheiterten an der Langstrecke, muss jetzt stark sein. BMW hat das erste Serienmodell der Neue Klasse, den BMW iX3 50 xDrive, einmal quer von Nord nach Süd durch Portugal gepflegt. Die Bilanz nach 739 Kilometern auf der Nationalstraße 2 von Chaves nach Faro: Kein einziger Ladestopp. Und am Ziel blieben sogar noch 20 Prozent Restakku in der Batterie.

Schluss mit gepimpten Labor-Rekorden

Bisherige Reichweiten-Meldungen schmeckten oft nach PR-Trickserei. Im Dezember 2025 rollte der iX3 zwar 1.007,7 Kilometer von Ungarn bis zur BMW Welt nach München, kam dort aber mit mageren 2 Prozent Restladung an und fuhr unter streng kontrollierten Testbedingungen. Auch die Fahrt in China über 1.030 Kilometer war eher ein Spar-Experiment auf abgesperrter Route.

Der Dreitages-Trip von Markenbotschafterin Ana Varela zeigt dagegen die Praxis. 14 Stunden reine Fahrzeit, verteilt auf öffentlich befahrene Straßen, Bergpässe, Serpentinen, Täler und Ortschaften. Genau so sieht ein moderner Roadtrip aus – nur dass das Ladekabel im Kofferraum diesmal komplett unberührt blieb.

11,8 kWh Verbrauch tilgen die Reichweitenangst

Der eigentliche technische Knaller ist der Durchschnittsverbrauch: 11,8 kWh/100 km sind für ein gewichtiges Elektro-SUV ein absoluter Spitzenwert. Das zeigt deutlich, wohin die Reise bei der Neue Klasse geht. BMW baut nicht einfach nur immer größere, schwerere Akkus ein, sondern optimiert Aerodynamik, Motoreffizienz und Energiemanagement.

Gesunde Skepsis bleibt natürlich angebracht, schließlich war auch dieser Trip eine vom Hersteller unterstützte Promotion-Fahrt. Wenn der BMW iX3 diesen Verbrauch im echten Kundenalltag aber auch nur ansatzweise bestätigt, wird die klassische Reichweitenangst endgültig gegenstandslos.

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