BMW M-Offensive: 30 Neuheiten in 30 Monaten und das Ende der Handschaltung

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Quelle: BMW

BMW M drückt aufs Gas und flutet den Markt in den nächsten zweieinhalb Jahren mit 30 neuen Modellen. M-Chef Frank van Meel plant eine Mischung aus Facelifts, CS-Sondermodellen und völlig neuen Elektro-Plattformen. Das absolute Highlight bildet der für 2027 angekündigte rein elektrische M3. Dieser kommt mit vier Elektromotoren und einer neuartigen Fahrdynamik-Steuerung. Fans klassischer Verbrenner müssen jedoch nicht verzweifeln. Der Reihensechszylinder bleibt als G84 parallel im Programm, da BMW weiterhin auf einen technologieoffenen Ansatz setzt.

Die enorme Schlagzahl von einem neuen Fahrzeug pro Monat ist die Reaktion auf einen anhaltenden Verkaufsboom. Im Jahr 2025 lieferte die M GmbH über 213.000 Fahrzeuge aus und feierte damit das 14. Rekordjahr in Folge. Neben dem elektrischen M3 markiert der neue iX3 ab 2026 den Übergang zur Neuen Klasse. Er wird als erstes vollelektrisches Hochleistungs-SUV unter dem Label iX3 M firmieren. Während Plug-in-Hybride und Benziner bleiben, sortiert BMW sportliche Diesel wie den M340d konsequent aus dem Portfolio aus.

Eine bittere Nachricht gibt es für Puristen beim Thema Getriebe. Der Handschalter steht bei BMW M vor dem endgültigen Aus. Van Meel begründet diesen Schritt mit technischen Limitierungen bei Drehmoment und Verbrauchswerten. Zukünftige Generationen des M3 oder X5 werden daher ausschließlich mit Automatikgetrieben vom Band rollen. Die manuelle Box erfüllt schlichtweg nicht mehr die Anforderungen moderner Leistungsstufen. Damit endet eine Ära, die für viele Fans bisher fest zur Markenidentität gehörte.

Diese Produktoffensive zeigt, dass BMW den Spagat zwischen Tradition und Elektromobilität mit maximalem Tempo wagt. Die Kunden erhalten so viel Auswahl wie nie zuvor, müssen sich aber von alten Zöpfen verabschieden. Ob die neuen Elektro-Modelle den Charakter der Verbrenner-Ikonen ersetzen können, wird sich ab 2027 zeigen. Bis dahin sorgen Modellpflegen für M3, M4 und M5 dafür, dass die klassische Kundschaft nicht leer ausgeht. Der bayrische Autobauer setzt alles auf eine Karte, um die globale Marktführerschaft im Performance-Segment zu verteidigen.

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