Android 17: Google Gemini wird zum persönlichen Butler

Google macht Gemini zum echten Handlanger: Pixel 10-Besitzer und Galaxy S26-Nutzer können demnächst Einkäufe und Fahrten komplett an die KI delegieren. Der Assistent tippt sich eigenständig durch Apps wie Uber oder DoorDash, um Wünsche ohne manuelles Eingreifen umzusetzen. Google nennt das Task Automation und startet den Testlauf vorerst exklusiv in den USA und Südkorea.
Die technische Basis bildet Gemini 3, das Apps in einem isolierten virtuellen Fenster öffnet. Dort navigiert die KI durch Menüs, wählt Optionen aus und prüft sogar die Verfügbarkeit von Artikeln. Der Nutzer kann den Prozess live verfolgen oder Gemini einfach im Hintergrund werkeln lassen. Erst für die finale Zahlung und den Abschluss der Bestellung fordert das System eine manuelle Bestätigung an.
Hinter den Kulissen nutzt Google das Android App Functions Framework, um Entwicklern den Zugriff zu erleichtern. Fehlt eine offizielle Schnittstelle, greift Gemini auf logisches Schlussfolgern zurück, um die grafische Oberfläche der App wie ein Mensch zu bedienen. Android-Chef Sameer Samat sieht darin den Wandel vom Betriebssystem hin zum Intelligence System. Diese tiefgreifende Automatisierung soll fester Bestandteil von Android 17 werden.
Trotz der beeindruckenden Demo bleibt die Reichweite vorerst gering. Neben der regionalen Beschränkung unterstützen zum Start nur wenige Dienste wie Uber und Grubhub das Feature. Sicherheit wird dabei großgeschrieben: Durch die Ausführung im gesicherten Fenster bleibt der restliche Smartphone-Inhalt für die KI tabu. Spannend bleibt, wie schnell Google diese Agenten-Funktionen nach Europa bringt und ob App-Entwickler freiwillig kooperieren.
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