Google beerdigt Pixel Studio: Die nächste KI-App landet auf dem Friedhof
Google dreht der eigenen Bildgenerator-App den Saft ab. Das frische App-Update auf Version 2.3 entfernt die kreativen Funktionen komplett. Nutzer können auf ihren Smartphones keine neuen Bilder oder Sticker mehr per künstlicher Intelligenz bauen. Die Anwendung dient nach der Aktualisierung nur noch als digitaler Karteikasten für alte Projekte.
Ein exklusives Spielzeug ohne echten Nutzen
Der Software-Riese stellte das Werkzeug im vergangenen Jahr stolz mit der Pixel-9-Serie vor. Die App sollte eigentlich lustige Grußkarten auswerfen. Die Kundschaft strafte den Versuch ab. Eine miese Bewertung von 3,0 Sternen im Play Store spricht Bände. Kaum ein Nutzer startete die Anwendung im Alltag ein zweites Mal.
- Pixel Studio v2.3 streicht den Generator-Button ersatzlos.
- Eigene Entwürfe bleiben in der lokalen Galerie sichtbar.
- Gemini Nano übernimmt künftig die KI-Aufgaben im System.
Warum das schnelle Ende der App logisch ist
Google stolpert wieder über die eigene Eile beim Thema künstliche Intelligenz. Der Konzern klatschte voreilig ein KI-Label auf jede Software-Ecke. Konkurrenten lösen das eleganter. Apple baut seine Bildwerkzeuge direkt fest in das iOS-System ein. Samsung versteckt die Galaxy AI sinnvoll in der normalen Fotogalerie. Pixel Studio wirkte dagegen wie ein isolierter Fremdkörper auf dem Telefon. Niemand braucht eine eigene App für mittelmäßige Sticker, wenn die normale Gemini-App das sowieso besser kann. Das Programm verkommt im Speicher zu überflüssigem Datenmüll.
Quelle: 9to5Google
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