Leak sprengt die Mercedes-Premiere: Neuer GLA lässt die Konkurrenz alt aussehen

Frontansicht des roten Mercedes GLA mit schwarzen Felgen
Quelle: MBpassion
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Da hat die PR-Abteilung in Stuttgart wohl kurz nicht aufgepasst: Einen Tag vor der offiziellen Weltpremiere pfeifen die Spatzen das Design des neuen Mercedes GLA ungetarnt von den Dächern. Und wen überrascht es? Optisch bedient sich der kompakte Crossover spürbar beim größeren Bruder GLC – allen voran beim vergrößerten Grilldesign und der prägnanten Frontpartie.

Mit einem Radstand von exakt 2,79 Metern teilt sich der GLA die Plattform-Architektur direkt mit dem CLA. Er fällt zwar etwas kürzer aus als die Fließheck-Limousine, wächst im Vergleich zum Vorgänger aber leicht in die Länge. Nettes Detail für Markenfetischisten: In den Scheinwerfern und Heckleuchten findet sich jeweils das typische Mercedes-Pattern als Lichtsignatur wieder.

Schluss mit Verbrenner-Kompromissen: MMA bringt 800 Volt und 320 kW Ladepeak

Unter dem Blech zieht Mercedes endlich den Schlussstrich unter die Ära umgebauter Verbrenner-Chassis. Die neue Mercedes Modular Architecture (MMA) liefert im GLA 250+ und GLA 350 4MATIC reinrassige Elektro-DNA mit einem 85 kWh großen Akku. Während Audi beim Q4 e-tron auf absehbare Zeit bei der veralteten 400-Volt-Technik verharrt und BMW den iX1 noch ohne reinrassige E-Plattform ausliefern muss, setzen die Stuttgarter konsequent auf 800 Volt.

Das bedeutet in der Praxis: Mit bis zu 320 kW Peak-Ladeleistung schrumpft der Ladehieb von 10 auf 80 Prozent rechnerisch auf knapp 12 bis 15 Minuten. Da bin ich echt gespannt, wie stabil die Ladekurve an den Schnellladesäulen im Alltag steht, aber auf dem Papier lässt das die Konkurrenz alt aussehen.

2-Gang-Getriebe und SiC-Technik: Effizienz-Hammer für die Autobahn

In den neuesten Gesprächen rund um die MMA-Plattform sticht vor allem ein technisches Highlight heraus: das 2-Gang-Getriebe an der Hinterachse. Kombiniert mit Silicon-Carbide-Leistungselektronik (SiC) löst Mercedes damit den typischen Schwachpunkt kompakter Elektro-SUVs – den drastisch steigenden Verbrauch bei Autobahntempo über 130 km/h.

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