Honor Band 11 Pro GPS: Zerlegt Honor so Huaweis Preisschlager?

Teaser des kommenden Honor Band 11 und Band 11 Pro
Quelle: Honor
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Honor hat auf der chinesischen Plattform Weibo die Katze aus dem Sack gelassen und läutet die nächste Runde im Kampf um das beste Budget-Wearable ein. Statt nur ein sanftes Produktpflege-Update abzuliefern, spaltet der Hersteller die Serie diesmal in drei klare Ableger auf: das Honor Band 11, das Honor Band 11 Pro und das eigenständige Honor Band 11 Pro GPS.

Wen überrascht das wirklich? Der Markt für günstige Fitness-Tracker wird aktuell dominiert vom Huawei Band 11 Pro, das für ca. 49 Euro über die Ladentheke wandert. Honor zieht nun die Daumenschrauben an und liefert genau das Feature-Set, das bei der Konkurrenz in dieser Preisklasse oft schmerzlich vermisst wird.

Dreifache Modelloffensive: Die Hardware-Unterschiede im Detail

Das Basismodell fokussiert sich auf Grundfunktionen samt neuem Badminton-Modus, kontinuierlichem Schlaf-Tracking und bis zu 18 Tagen Laufzeit. Wer kontaktlos bezahlen möchte, muss auf die Pro-Variante aufrüsten: Beide Pro-Modelle sind mit einem NFC-Chip ausgestattet.

ModellNFC-ChipGPS-ModulAkkulaufzeitZielgruppe
Honor Band 11NeinNeinBis zu 18 TageEinsteiger & Hallensportler
Honor Band 11 ProJaNeinBis zu 26 TageVielflieger & Alltagsnutzer
Honor Band 11 Pro GPSJaJaBis zu 26 Tage*Läufer & Outdoor-Athleten

Der wahre Dauerläufer ist das Honor Band 11 Pro mit astronomischen 26 Tagen maximale Ausdauer. Rechnerisch bedeutet das gerade einmal 14 Ladezyklen pro Jahr. Selbst wenn die Praxiswerte durch aktiviertes Herzfrequenz- und SpO2-Tracking um ein Drittel einbrechen, bleibt die Konkurrenz meilenweit zurück. Da bin ich auf die finalen Laborwerte echt gespannt.

Die Akku-Mathematik: Was bleibt vom 26-Tage-Versprechen mit GPS?

Hinter dem Topmodell Honor Band 11 Pro GPS verbirgt sich das eigentliche Highlight für Sportler: ein eigenes GPS-Modul. Wer regelmäßig joggt, weiß, wie nervig das Mitführen des Smartphones ist. Das integrierte Satelliten-Tracking kappt diese Nabelschnur endlich.

Allerdings gilt hier wie immer das Gesetz der Physik: Aktives GPS schluckt massiv Energie. Während der Standby-Wert bei 26 Tagen liegt, wird der Akku im dauerhaften Tracking-Betrieb voraussichtlich nach 10 bis 12 Stunden kontinuierlicher Aufzeichnung nach der Steckdose verlangen. Für Marathonläufer reicht das locker, für Mehrtagestouren ohne Powerbank eher nicht.

Bewährter Tragekomfort: Dünnes Gehäuse trifft knackiges AMOLED

Beim Gehäuse wagt Honor erfreulicherweise keine Experimente und übernimmt die Ergonomie des Vorgängers. Mit einer Bautiefe von nur 8,99 Millimetern und einem Fliegengewicht von rund 15 Gramm spürt man das Band am Handgelenk praktisch nicht.

Aus unseren Erfahrungen mit dem Honor Band 10 wissen wir, dass das 1,57 Zoll AMOLED-Display (402 x 256 Pixel) auch bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend ablesbar ist. Zusammen mit der 5 ATM Wasserdichtigkeit zum Schwimmen und der Abdeckung von über 96 Sportarten schnürt Honor hier (via Weibo) ein Gesamtpaket, das Huawei mächtig ins Schwitzen bringen dürfte.

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