Samsung Galaxy S26 Ultra: Warum das Titan-Gehäuse weichen musste

Samsung Galaxy S26 Ultra Family
Quelle: Samsung
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Samsung liefert mit dem Galaxy S26 Ultra ein technisches Kraftpaket ab, das jedoch beim Gehäusematerial überrascht. Anstatt auf das prestigeträchtige Titan des Vorgängers zu setzen, kehrt der Hersteller zum bekannten Armor Aluminum zurück. Samsung begründet diesen Schritt offiziell mit dem Ziel, das bisher dünnste und leichteste Ultra-Modell der Firmengeschichte zu bauen. Das Unternehmen behauptet, Aluminium biete die beste Balance aus Widerstandsfähigkeit und Komfort für dieses extrem schlanke Design.

Diese Erklärung wirkt für viele Beobachter eher wie eine Ausrede für handfeste wirtschaftliche Vorteile. Aluminium leitet Wärme deutlich besser ab als Titan und ist in der Produktion wesentlich günstiger. Da der neue Prozessor im S26 Ultra enorme Leistung bringt, spielt das Wärmemanagement eine kritische Rolle. Dass Samsung hier Kosten spart und gleichzeitig ein technisches Problem löst, scheint wahrscheinlicher als die reine Design-Philosophie. Interessanterweise folgt Samsung damit einem Trend, den auch Apple mit dem Wechsel beim iPhone 17 Pro vorgegeben hat.

Abgesehen vom Gehäusematerial bietet das S26 Ultra jedoch massive Upgrades. Das neue Privacy Display schützt neugierige Blicke von der Seite ab, während die rückwärtigen Kameras mit frischen Linsen bestückt wurden. Auch die Ladegeschwindigkeit hat Samsung spürbar nach oben geschraubt. Wer also über das weniger exklusive Rahmenmaterial hinwegsehen kann, bekommt ein Smartphone mit erstklassigen Spezifikationen und einer verbesserten Handhabung im Alltag.

Ob der Verzicht auf Titan am Ende ein Dealbreaker ist, bleibt fraglich. Die meisten Nutzer packen ihr teures Flaggschiff ohnehin direkt in eine Schutzhülle. Dennoch hinterlässt der Rückschritt bei den Materialkosten einen faden Beigeschmack für ein Gerät dieser Preisklasse.


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2 Kommentare

  1. „Da der neue Prozessor im S26 Ultra enorme Leistung bringt, spielt das Wärmemanagement eine kritische Rolle“ …Naja .. meine Prio ist und bleibt Laufzeit und NICHT PERMANENT CPU-Höchstleistung.
    Wer in Samsung Galaxy-S-Geräten mit Qualcomm Snapdragon-CPU mehr Laufzeit haben will, schaltet in den Akkueinstellungen den Leistungs-Modus auf „Leicht“ (m.E. dämliche Übersetzung) statt „Normal“.
    Das spart erheblich Energie und die Laufzeit kann sich um bis zu 24h verlängern.
    Und spürbar ist dies im Alltag nicht und 5G funkt weiterhin. (nicht verwechseln mit Energiesparmodus, was u.a. meist auch 5G abschaltet!)
    S-Klasse-Geräte mit Exynos-CPUs kennen/können das (vermutlich) nicht.

    Auf ein Auto übersetzt:
    Im Auto reichen mir für den Alltag auch 250 PS, man muss nicht immer mit 350 PS unterwegs sein …

  2. Vielen Dank für den Artikel zum S26 Ultra! Hatte das S26 nun bereits in den Warenkorb geschoben, aber da ist es bislang auch geblieben. Der Wechsel zurück zu Aluminium ist für mich der Dealbreaker, da nicht nur die Kratzfestigkeit aber auch die mechanischen Eigenschaften z.B. gegenüber Verbiegen bei Titan deutlich vorteilhafter sind. Hier hat Samsung meiner Meinung nach unter dem Deckmantel der „Wärmeleitfähigkeit“ eine Menge an Kosten eingespart. Sollte Samsung doch so sehr unter den Speicherpreisen leiden, dann einfach wieder einen SD-Slot einfügen, schnell wieder einen 3.5mm Klinkenstecker dran und anstatt die Batterie auf 1200 Zyklen zu reduzieren vielleicht einfach auf den Pen verzichten. „Neues Glas“ bei den Kameralinsen sehe ich nicht wirklich. Hatte nun wirklich auf das Telefon gewartet und bin wie vielleicht so manch andere(r) enttäuscht. Das Gerede mancher Influenzer zu „viel rundere Ecken“ und „weniger Staubansammlungen im Bereich der Kamerahügel“ belegt aus meiner Sicht eigentlich einmal mehr wie vorsichtig man mit diesen Medien umgehen muß. Bei den mittlerweile doch hohen Preisen für solche Smartphones ist hier aus meiner Sicht SAMSUNG kein großer Wurf gelungen und wird möglicherweise von einem großen Preisverfall gefolgt werden. Schade!

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