Elektro-Kompaktklasse: BMW i1 kommt 2028 als echtes Schrägheck mit Heckantrieb

BMW i1
Quelle: Autocar
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Während viele Automobilhersteller der klassischen Kompaktklasse den Rücken kehren, um sich auf gewinnbringende SUVs zu konzentrieren, geht BMW einen anderen Weg. Die Münchner halten am klassischen Schrägheck fest. Für das Jahr 2028 ist die vierte Generation des 1er BMW angekündigt. Das Besondere daran: Die Modellreihe wird voll elektrisiert, ohne die traditionellen Verbrenner-Kunden zu verlieren. Neben klassischen Benzinern spendiert BMW dem Einstiegsmodell noch einmal einen neuen Hybrid-Antrieb, der voraussichtlich die Technik des größeren 3er übernimmt. Das bedeutet eine Kombination aus einem 2,0-Liter-Benziner und einem Elektromotor, gespeist von einer 19,5-kWh-Batterie für knapp 100 Kilometer rein elektrische Reichweite. Das eigentliche Zugpferd soll jedoch die reine Elektro-Variante werden, die unter dem Namen i1 an den Start geht.

Mit diesem Konzept hebt sich BMW deutlich von der direkten Konkurrenz ab. Während Mercedes mit der nächsten A-Klasse und Audi mit dem kommenden A2 e-tron eher in Richtung Crossover- und Mini-Van-Formen abdriften, bleibt der 1er ein flaches, sportliches Steilheck. Optisch orientiert sich der Neuling an der markanten Designsprache der neuen Klasse, die man bereits vom iX3 und der i3-Limousine kennt. Allerdings verspricht die Designabteilung eine klare optische Abgrenzung zwischen den Modellen, insbesondere durch eigenständige Silhouetten und spezifische Nieren-Grills. Ein geschrumpfter 7er wird der i1 also nicht.

Technisch trennen sich die Wege unter dem Blech gründlich. Während die Verbrenner und Hybride weiterhin auf der bekannten CLAR-Plattform aufbauen und die Vorderachse antreiben, nutzt der elektrische i1 die hochmoderne, reine Elektro-Plattform der sechsten Generation. Das führt zu einer faustdicken Überraschung beim Fahrverhalten: Der elektrische 1er kehrt zum Heckantrieb zurück. Die neue Plattform ist zudem so flexibel, dass neben dem fünftürigen Standardmodell sogar eine dreitürige Variante für den Stromer im Bereich des Möglichen liegt. Im Innenraum bricht das digitale Zeitalter an. Ein quer über die gesamte Windschutzscheibe verlaufendes Display ersetzt die klassischen Instrumente, kombiniert mit einem großen, schrägen Touchscreen in der Mitte.

Um jüngere Käufer in europäischen Kernmärkten wie Italien und Frankreich zu erreichen, peilt BMW für das Basismodell des i1 einen Einstiegspreis von rund 35.000 Euro an. Dafür wird die Leistungselektronik im Vergleich zum i3 etwas herabgestuft. Mit einer Leistung von bis zu 322 PS über einen einzelnen Heckmotor ist der Kompakte dennoch ordentlich motorisiert. Für Performance-Fans soll es optional eine M-Version mit zwei Elektromotoren und Allradantrieb geben, die mit rund 463 PS den stärksten 1er aller Zeiten markieren würde. Der kleinere Bauraum im Vergleich zum i3 lässt zwar keinen riesigen 108-kWh-Akku zu, doch ein kompakterer Energiespeicher um die 80 kWh soll dank moderner Zelltechnologie Reichweiten von über 600 Kilometern ermöglichen. Gekoppelt mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW am Schnelllader schrumpfen die Ladestopps auf ein Minimum. Unabhängig vom gewählten Motor stecken in jedem Modell der neuen Generation die identischen KI-Bordsysteme und aktuellen Assistenzfunktionen.

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