Erste Einblicke in die Nintendo Switch 2: Teardown enthüllt Innenleben [Video]

Nintendo Switch 2
Quelle: Nintendo
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Kurz vor der offiziellen Markteinführung der Nintendo Switch 2 ist ein erstes Teardown-Video aufgetaucht, das detaillierte Einblicke in die Hardware der neuen Konsole gewährt. Während Prozessor und Kühlsystem beleuchtet werden, gibt es auch erste Hinweise auf potenzielle Schwierigkeiten bei künftigen Reparaturen.

Ein Tag vor dem erwarteten Verkaufsstart der Nintendo Switch 2 (die auf Amazon voraussichtlich 469 Euro kostet) hat der YouTube-Kanal ProModding die Konsole bereits vollständig zerlegt. Dabei zeigt sich, dass Nintendo die Zugänglichkeit zum Inneren der Konsole durch geschickt platzierte Schrauben erschwert. Diese befinden sich unter den farbigen Aufklebern, die erst nach dem Entfernen der magnetisch befestigten Joy-Con 2 Controller sichtbar werden.

Einmal gelöst, neigen diese Aufkleber zur Beschädigung. Abgesehen davon lässt sich das Gehäuse jedoch vergleichsweise leicht öffnen. Der integrierte Standfuß ist fest mit der Rückseite verbunden, was einen Austausch erleichtern würde – vorausgesetzt, Nintendo stellt Ersatzteile zur Verfügung. Dies könnte notwendig sein, da ProModding die Robustheit des Standfußes als eher gering einschätzt. Im Inneren der Konsole offenbart sich nach dem Entfernen zahlreicher Schrauben und Kabel eine Metallabdeckung, die unter anderem der Wärmeverteilung des Prozessors dient, erkennbar an der aufgebrachten Wärmeleitpaste.

Unter dieser Abdeckung befindet sich das Kühlsystem, bestehend aus einem kompakten Lüfter und einer Kupfer-Heatpipe. Angesichts eines erwarteten Stromverbrauchs von maximal 10 Watt unter Volllast sollte diese Kühlkonstruktion mehr als ausreichend dimensioniert sein. Weniger erfreulich ist die Feststellung, dass die beiden USB-C-Anschlüsse direkt mit dem Mainboard verlötet sind. Im Gegensatz zu vielen Smartphones bedeutet dies, dass ein modularer Austausch dieser wichtigen Komponenten nicht möglich ist. Der Akku wurde im Teardown-Video nicht entnommen, weshalb unklar bleibt, ob dieser wie beim Vorgängermodell mit starkem Klebstoff fixiert ist.

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