Galaxy S27 Ultra: So radikal wird das finale Kamera-Design

Lange genug haben wir uns mit Smartphones herumgeärgert, die auf dem Schreibtisch kippeln wie ein Kneipentisch mit ungleichen Beinen. Wenn die neuesten Leaks stimmen, wirft Samsung beim kommenden Galaxy S27 Ultra genau dieses Design über Bord. Der bekannte Leaker Ice Universe hat eine Zeichnung veröffentlicht, die das offenbar finale Kamera-Setup zeigt: Das vertikale Einzellinsen-Design ist Geschichte, stattdessen kommt ein massives, horizontales Kamera-Plateau. Das wurde aber auch Zeit.
Interessanterweise hat Samsungs Design-Chef noch vor wenigen Monaten das vertikale Layout des Vorgängers als „perfekt“ und als Kern der Markenidentität gefeiert. Jetzt also die Rolle rückwärts. Das neue Modul erinnert stark an den Balken der Google Pixel-Reihe oder das Layout, das Apple mit dem iPhone 17 Pro populär gemacht hat. Wer jetzt „Kopie!“ schreit, vergisst gerne, dass Samsung diesen Look bereits 2019 beim Galaxy S10 im Programm hatte.
Qi2-Magneten und endlich Stabilität
Ob man das wirklich braucht? Wenn ihr mich fragt: Absolut. Der pragmatische Nutzen eines solchen Plateaus ist nicht von der Hand zu weisen. Erstens liegt der fast 1.200 Euro teure Brocken dann endlich wieder bündig auf dem Tisch, ohne bei jedem Tippen zu wackeln. Zweitens – und das ist der eigentliche Clou – schafft das breite Kameramodul physisch den nötigen Raum für magnetisches Qi2-Zubehör direkt im Gehäuse.
Beim aktuellen Modell war genau diese vertikale Linsenanordnung oft im Weg, um MagSafe-kompatible Ringe vernünftig auszurichten. Dass der Leaker in seinem Post massive Kritik für dieses Redesign erwartet, kann ich ehrlich gesagt null nachvollziehen. Funktion schlägt Form, besonders bei einem Arbeitsgerät wie dem Ultra.
Die Basis-Modelle gehen wohl leer aus
Während das Ultra-Modell offenbar den radikalen Schnitt macht, bleibt der Rest der Flotte wohl beim Altbewährten. Laut weiteren CAD-Modellen des Leakers sollen das reguläre Galaxy S27 und das Galaxy S27 Pro weiterhin die klassische, vertikale Anordnung behalten. Samsung fährt hier wohl die gleiche Zwei-Klassen-Strategie wie die Konkurrenz aus Cupertino, um das teuerste Modell optisch noch stärker abzugrenzen.
Mir persönlich ist es völlig egal, ob der Balken nun an Apple oder Google erinnert, solange das Gerät im Alltag besser abliefert. Ein Smartphone, das ohne wackelige Hülle flach auf dem Tisch liegt und endlich natives Qi2 unterstützt, nehme ich mit Kusshand. Wie seht ihr das – trauert ihr dem alten Linsen-Look hinterher oder feiert ihr das Upgrade?
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
