Galaxy Watch: One UI 9 Watch Update-Chaos lässt Bestandskunden warten

Samsung Galaxy Watch 9 in weiß und Galaxy Watch Ultra 2 in grau
Quelle: Samsung
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Der globale Verkaufsstart der Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2 am 7. August bringt verlockende Versprechen: Wear OS 7, die neue Oberfläche One UI 9.0 Watch und garantierte fünf Jahre Software-Support. Doch während Neukunden die frische Software direkt auspacken, blicken Millionen Besitzer älterer Generationen ins Leere.

Samsung schweigt sich zu konkreten Terminen für bestehende Modelle schlicht aus. Es gibt weder einen Zeitplan für das finale Update noch eine Ankündigung für ein Beta-Programm. Für einen Konzern, der seine Software-Politik gerne als Branchenmaßstab inszeniert, ist das ein alarmierendes Signal an seine treuen Nutzer.

Smartphone-Sparte blockiert die Software-Entwickler

Der Grund für den Stillstand bei den Smartwatches liegt in den Prioritäten der Entwicklerteams. Samsungs Kapazitäten stecken derzeit tief im Rollout von One UI 9 für Smartphones. Das mobile Betriebssystem läuft zwar auf dem Galaxy Z Fold 8 und Flip 8 bereits stabil, blockiert aber auf den Modellen der Galaxy S26– und S25-Reihe weiterhin wichtige Ressourcen in breiten Beta-Phasen.

Die Wearable-Sparte zieht hier eindeutig den Kürzeren. Aus Erfahrungswerten vergangener Jahre lässt sich zwar eine Reihenfolge ablesen – die Galaxy Watch 8 und Watch 7 stehen ganz vorne, gefolgt von Watch 6, Watch 5 und der Watch FE –, doch feste Zusagefristen fehlen weiterhin völlig.

Monatelange Wartezeit für ältere Galaxy Watches

Mehr als Zweckoptimismus bleibt Betroffenen vorerst nicht. Zwar könnte in den kommenden Wochen ein Testlauf für die jüngeren Uhrengenerationen starten, doch ein stabiler Release vor dem späten vierten Quartal ist extrem unwahrscheinlich.

Wer nicht jedes Jahr dreistellige Beträge für die neueste Hardware ausgibt, wird von Samsung softwareseitig auf die lange Bank geschoben. Dieses Vorgehen schadet dem Vertrauen in das Fünf-Jahre-Versprechen massiv.

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