Geely startet in Deutschland: Zwei günstige SUVs als Frontalangriff auf BYD und VW

Geely E5
Quelle: Geely

Der Name Geely schwirrt schon lange durch die Automobilbranche. Bisher agierte der chinesische Gigant in Europa jedoch fast ausschließlich als unsichtbarer Strippenzieher im Hintergrund. Das Unternehmen liefert die Technik für namhafte Marken wie Volvo, Polestar, Smart und Teile von Mercedes-Benz. Im Jahr 2026 ändert sich diese Strategie drastisch. Geely tritt nun unter eigenem Namen in Deutschland an. Der Hersteller positioniert sich dabei bewusst fernab des umkämpften Premium-Segments und bläst stattdessen zum direkten Angriff auf Konkurrenten wie BYD oder SAIC.

Der Startschuss fällt in wenigen Wochen mit zwei kompakten SUV-Modellen. Das vollelektrische Zugpferd hört auf den Namen Geely E5. Das 4,62 Meter lange Elektroauto liefert eine ordentliche Leistung von 160 kW (218 PS). Käufer wählen zwischen zwei Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit 60,2 oder 68,4 kWh Kapazität. Das reicht laut WLTP-Norm für bis zu 475 Kilometer ohne Ladestopp. Der Kofferraum schluckt dabei zwischen 461 und 1.877 Liter Gepäck. Der Kampfpreis für den Stromer liegt bei äußerst aggressiven 37.990 Euro.

Wer noch nicht komplett auf einen Verbrenner verzichten möchte, findet im Geely Starray EM-i eine spannende Alternative. Dieser 4,74 Meter lange Plug-in-Hybrid kombiniert den 218-PS-Elektromotor mit einem 100 PS starken 1,5-Liter-Benziner. Die verbaute 29,8-kWh-Batterie ermöglicht rein elektrische Fahrten von bis zu 136 Kilometern. Im Zusammenspiel beider Motoren verspricht Geely eine gigantische Gesamtreichweite von 1.055 Kilometern. Das Platzangebot fällt mit 528 bis 2.065 Litern Kofferraumvolumen noch üppiger aus als beim E-Modell. Dieses Hybrid-Paket wechselt bereits ab 32.990 Euro den Besitzer.

Geely überlässt die hochpreisigen Segmente weiterhin seinen Töchtern wie Volvo oder Zeekr. Die beiden neuen Modelle zielen stattdessen knallhart auf preisbewusste Käufer ab. Die offizielle deutsche Website befindet sich aktuell noch im Aufbau. Ob und wann die Marke auch in Nachbarländern wie der Schweiz an den Start geht, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis.

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