Neue Mercedes A-Klasse ab 2028: Elektro-Plattform MMA bringt höheres Fahrwerk, aber keinen Minivan

Mercedes-Benz wirft seine bisherige Luxus-Strategie komplett über den Haufen. Die beliebte A-Klasse stirbt nicht wie ursprünglich geplant im Jahr 2025. Der Autobauer aus Stuttgart verlängert die Laufzeit der aktuellen Generation kurzerhand bis 2028. Danach folgt ein völlig neu entwickelter Nachfolger auf Basis der Mercedes Modular Architecture (MMA). Diese Plattform teilt sich der kompakte Bestseller künftig mit dem neuen CLA. Die britischen Kollegen von Autocar lieferten nun erste konkrete Details zur fünften Generation.
Das Design bleibt der klassischen Fließheck-Form grundsätzlich treu. Mercedes plant laut Insidern keine Rückkehr zum umstrittenen Minivan-Konzept der allerersten A-Klasse. „Wir bedienen Kunden auf der Suche nach einer höheren Sitzposition bereits perfekt mit dem GLA und GLB“, erklärte eine ungenannte Quelle gegenüber Autocar. Eine spürbare optische Veränderung erwartet Käufer dennoch. Die Ingenieure müssen die Bodenfreiheit der neuen A-Klasse künstlich erhöhen. Dieser Trick verschleiert geschickt die zusätzliche Bauhöhe, die durch das voluminöse Akkupaket der Elektro-Version im Fahrzeugboden entsteht.
Die Entwickler beschreiben die neue Formensprache als traditionell, aber modern im Detail. Das Fahrzeug übernimmt markante Elemente wie die markentypische Shark-Nose-Front des aktuellen CLA und GLC. An den Seiten verbaut Mercedes im Gegensatz zum rahmenlosen CLA weiterhin klassisch gerahmte Türen. Das abfallende Dach endet in einer konventionellen Heckklappe. Der leichtere Einstieg und die bessere Rundumsicht sollen gezielt auch ältere Käufer ansprechen. Diese Zielgruppe trauert oft noch der im Jahr 2022 eingestellten B-Klasse hinterher.
Technisch schöpft die neue A-Klasse aus dem Vollen. Die 800-Volt-Architektur der MMA-Plattform verspricht extrem kurze Ladezeiten für die elektrischen Varianten. Käufer wählen voraussichtlich zwischen einem preiswerten 58-kWh-Akku mit LFP-Zellen und einer großen 85-kWh-Batterie mit NMC-Technik. Letztere ermöglicht laut früheren Leaks eine beeindruckende Reichweite von knapp 800 Kilometern. Die Leistungspalette der Heck- und Allradantriebe reicht von 165 kW (224 PS) bis 260 kW (356 PS). Wer dem reinen Elektroantrieb noch skeptisch gegenübersteht, findet in der neuen Generation weiterhin Mild-Hybrid-Verbrenner. Selbst die extrem starken AMG-Varianten stehen für 2028 bereits fest auf dem Produktionsplan in Ungarn.
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