Renditekrise bei Volkswagen: Händler kämpfen mit schrumpfenden Margen und Dauer-Sparkurs

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Quelle: Volkswagen AG
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Das traditionelle Geschäftsmodell im Automobilvertrieb gerät zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Selbst wenn die Verkaufszahlen in den Autohäusern stabil bleiben, werfen die Geschäfte nicht mehr genug Gewinn ab, um die gewohnten Ertragsmargen zu sichern. Die tiefgreifenden Veränderungen innerhalb der gesamten Automobilbranche belasten das Tagesgeschäft der Vertriebspartner spürbar. Nach Einschätzung von Achim Schaible, dem Chef der Volkswagen Deutschland GmbH & Co. KG, steht den Betrieben eine langwierige Durststrecke bevor. Es dürfte schätzungsweise drei bis fünf Jahre intensiver Anpassungen erfordern, bis das wirtschaftliche Niveau früherer Tage wieder erreicht werden kann.

Um die Rentabilität zu stabilisieren, verordnet die Konzernführung den Händlern vor Ort strikte Effizienzsteigerungen. Zwar entwickelt die Wolfsburger Zentrale eigene strategische Pläne zur Kostenreduktion, die konkrete Umsetzung und das finanzielle Risiko verbleiben jedoch bei den einzelnen Autohäusern. Aus den Betrieben ist zu hören, dass die Einsparpotenziale nach jahrelangen Restriktionen praktisch erschöpft sind. Dennoch fordert das Management weitere Kürzungen im operativen Geschäft. Da pauschale Vorgaben selten funktionieren, muss jede Händlergruppe die Sparmaßnahmen nun in Eigenregie auf die lokalen Gegebenheiten zuschneiden.

Diese anhaltende Sparwelle beschränkt sich keineswegs auf den Vertrieb. Der Kostendruck erstreckt sich über sämtliche Marken und Divisionen des gesamten Wolfsburger Automobilkonzerns. Die gedrückte Stimmung im Handel verdeutlicht, dass der technologische und strukturelle Umbau der Produktion immense finanzielle Mittel verschlingt, während die Händler an der Verkaufsfront die Hauptlast der Transformation tragen müssen.

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