Google Pixel: Warum die Akku-Zukunft verschlafen wird

Google Pixel 11 in 4 Farben
Quelle: 9to5Google
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Das Made-by-Google-Event zum Pixel 11 liegt hinter uns, und bei mir sitzt der Frust beim Thema Akku extrem tief. Während chinesische Hersteller seit gefühlten Ewigkeiten auf Silizium-Karbon-Akkus setzen und Samsung beim Galaxy Z8 Fold Ultra endlich nachlegt, gucken Pixel-Fans wie ich wieder einmal in die Röhre.

Ein Produktmanager von Google hat gegenüber Android Headlines kleinlaut zugegeben, dass man sich die Technologie zumindest „anschaut“. Ehrlich jetzt? Das wurde aber auch Zeit!

Mehr Power auf weniger Raum: Was die Konkurrenz längst liefert

Vergessen wir das übliche PR-Geschwafel: Silizium-Karbon bedeutet im Alltag schlicht deutlich mehr Akkukapazität bei dünnerer Bauweise und spürbar schnellerem Laden. Samsung nutzt genau das aus und spendiert dem Z8 Fold Ultra satte 5.000 mAh – statt der mickrigen 4.400 mAh des Fold 7.

Hersteller wie Oppo mit dem Find N6, Honor mit dem Magic V6 oder auch das OnePlus 13 beweisen seit Monaten, dass die Technik reif für die Masse ist. Nur Google trödelt hinterher. Dass man beim Pixel 11 lieber bremst, ist für mich absolut unverständlich.

Die Ausrede mit der Haltbarkeit überzeugt schon lange nicht mehr

Googles Argument gegen das Upgrade: Silizium-Karbon-Akkus sollen schneller altern als klassische Lithium-Ionen-Zellen. Das ist zwar ein realer technischer Haken, aber während die Konkurrenz das Problem über intelligentes Lademanagement löst, zieht Google lieber den Kopf ein.

Ob wir die Neuerung erst beim Pixel 12 oder gar Pixel 13 sehen, steht in den Sternen. Preislich ist das bei den aktuellen Oberklasse-Preisen von Google leider völlig daneben. Wer Flaggschiff-Preise verlangt, muss meiner Meinung nach auch Flaggschiff-Technik liefern!

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