Honor Magic 9: Ende für Porsche Design und Air-Flop

Honor stutzt das Portfolio für das kommende Honor Magic 9 (Start: Oktober 2026) zusammen. Das sündhaft teure RSR Porsche Design fliegt nach auslaufender Lizenz ebenso wie das Pro Air. Stattdessen setzt Honor voll auf ein Trio aus Standard, Pro und einem neuen Pro Max.
Honor räumt im hauseigenen Modell-Wildwuchs auf – und das war längst überfällig. Anstatt im Herbst wieder ein unübersichtliches Feld aus bis zu fünf Ablegern auf den Markt zu werfen, geht der chinesische Hersteller beim Honor Magic 9 den Weg der Vernunft.
Wie der Weibo-Insider WangzaiKnowsEverything durchsickern ließ, startet im Oktober 2026 ein gestrafftes Aufgebot: das reguläre Honor Magic 9, die Pro-Variante und ein neues Pro Max. Zwei bisherige Nischenthemen werden dafür schmerzfrei gestrichen.
Porsche Design ist Geschichte: Weg mit den teuren Aufklebern
Besonders konsequent wirkt das Ende der RSR Porsche Design Edition. Schon beim Magic 8 RSR ließ Honor durchblicken, dass der Zenith erreicht sei. Da der Lizenzvertrag mit den Zuffenhausenern nun ausläuft, zieht das Management den Schlussstrich.
Ganz ehrlich: Gut so. Der Kniff, Standard-Hardware mit einem Sportwagen-Logo zu versehen und dafür über tausend Euro Aufpreis aufzurufen, hat sich längst abgenutzt. Das hat Huawei mit dem Schwenk auf die Eigenmarke Ultimate Design bereits schmerzhaft gelernt. Wer heute vierstellige Summen auf den Tisch legt, will spürbare Innovation bei Kamera und Akku sehen, kein Statussymbol für die Vitrine.
Physik schlägt Marketing: Das Aus für das Pro Air
Gleiches gilt für das gestrichene Pro Air. Hier hat die Marktphysik zugeschlagen: Wenn man Gehäuse krampfhaft auf Magersucht trimmt, leidet zwangsläufig das Akkuvolumen. Die Kundschaft hat in den letzten Jahren sehr eindeutig entschieden – Laufzeit wiegt im Alltag schlicht schwerer als ein paar Millimeter Gehäusedicke.
Die Entscheidung, frei werdende Kapazitäten in ein echtes Pro Max zu stecken, ist strategisch klug. Honor greift damit direkt das gewinnbringende Premium-Segment von Apple und Samsung an. Für uns Käufer hat die Abspeckkur direkte Vorteile: Weniger Modellvarianten bedeuten spürbar weniger Wartungsaufwand bei der Software – was hoffentlich in schnelleren und verlässlicheren MagicOS-Updates mündet. Da bin ich echt gespannt, ob Honor das Pro Max auch preislich konkurrenzfähig positionieren kann.
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