Huawei: Mehr als 130 US-Unternehmen haben Lizenzen beantragt

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Anfang diesen Monats bestätigte US-Handelsminister Wilbur Ross, dass die Abteilung bisher mehr als 50 Anträge zur Erteilung der Lizenz zum Handel mit Huawei erhalten hat. Mittlerweile ist die Zahl auf über 130 Firmen angewachsen.

Die neue Frist zum Handel geht ja nun bis zum 16. November, wie es danach weitergeht, weiß noch keiner. Dafür soll es ja einzelne Lizenzen geben, die aber bisher nicht bearbeitet wurden.

Aber die Trump-Regierung hat keine Lizenzen zur Verfügung gestellt, um den Verkauf an Huawei zu ermöglichen. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Eskalation des US-amerikanischen und chinesischen Handelskrieges.

„Niemand in der Exekutive weiß, was (Trump) will, und sie alle haben Angst, eine Entscheidung zu treffen, ohne das zu wissen“, sagte William Reinsch, ein ehemaliger Beamter des Handelsministeriums.

Die aktuelle Situation bedeutet Milliardenverluste für die Chiphersteller, Softwarefirmen und andere, die Huawei beliefern. Und dies sorgt natürlich für Unverständnis.

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Vermutlich wird es im November eine weitere Fristverlängerung geben. Denn sonst dürfte es für viele amerikanische Hersteller ein böses Erwachen geben.

Quelle(n):
Reuters

Jörn Schmidt
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