Huawei: So will man die US-Sanktionen umgehen

Huawei Logo
Quelle: Huawei

Kann man so die Wende schaffen? Huawei hat einen Plan, wie man die US-Sanktionen umgehen kann und wieder Smartphones mit aktueller Technik und den Google-diensten verkaufen kann. Die Lösung soll ein Lizenzmodell sein. Damit könnte man weiter neue Smartphones auf den Markt bringen, dann jedoch unter einem anderen Namen.

Angeblich soll Huawei planen, seine Smartphones unter einer Lizenz zu verkaufen. Auch einen entsprechenden Partner hat man mit der chinesischen Post- und Telekommunikation Appliances Corporation (PTAC) bereits ins Auge gefasst. Diese steht nicht auf der schwarzen Liste der USA und könnte so die fehlenden Komponenten wie 5G-Chips und auch Google-Dienste wieder nutzen.

Ob das aber die Wende bringen könnte? In westlichen Märkten könnten so Smartphones von Huawei unter neuem Namen verkauft werden. Doch ob das dann zum Erfolg führen würde? Wohl eher nicht, denn diese Unternehmen müssten dann wieder erst bekannt gemacht werden und neue Vertriebswege aufbauen und auch die Garantien gewähren. Und wenn das alles dann über Huawei laufen würde, dann ist der Weg nicht weit, und auch der neue Partner würde dann wohl auf der Entity List der USA wandern. In China könnte auch noch ein Netzbetreiber einsteigen, für den Huawei dann Smartphones plant.

Huawei gibt also nicht auf. Und versucht nur die Zeit zu überbrücken, bis man wieder Smartphones unabhängig von den USA bauen kann. Angeblich soll schon 2023 ein erste 5nm-Chip produziert werden, doch das sind immer noch fast 2 Jahre, die man überbrücken müsste. Was dann aber auch nicht das Problem mit den Google-Diensten löst. Doch vielleicht hat da Huawei auch schon was in Planung?

Quelle(n):
Bloomberg

Um über alle News auf dem Laufenden zu bleiben, folge mir auf
Facebook, abonniere meinen RSS-Feed oder meinen Telegram-Kanal!

Der einzige Tech-Newsletter, den Du brauchst

Abonniere Schmidtis Blog, um tägliche Updates der neuesten Artikel direkt in Deinem Posteingang zu erhalten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.