Huawei Watch Fit 5 (Pro) in Deutschland erhältlich

Huawei versucht mit der neuen Watch Fit 5-Serie einen kleinem Computer am Arm salonfähig zu machen. Das Design bleibt zwar dem quadratischen Look des Vorgängers treu, aber unter der Haube hat sich genug getan, um einen genaueren Blick zu rechtfertigen. Vor allem die Pro-Variante klotzt bei der Hardware ordentlich ran.
Das Display ist das Aushängeschild der neuen Generation. Während das Standardmodell mit 1,82 Zoll und ordentlichen 2.500 Nits daherkommt, legt die Pro-Version mit 1,92 Zoll und einer Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits noch eine Schippe drauf. Wer schon mal im Sommer versucht hat, auf einer günstigen Uhr beim Laufen die Pace abzulesen, weiß, warum das wichtig ist. Saphirglas schützt die Pro-Variante vor Kratzern, während die LTPO-Technik die Bildwiederholrate bis auf 1 Hz drosselt. Das schont den Akku, der bei normaler Nutzung etwa eine Woche durchhalten soll.
Huawei schiebt das Thema Gesundheit weiter in die medizinische Ecke. Neben den üblichen Verdächtigen wie Puls und Schlaf sind jetzt auch EKG, die Erkennung von Vorhofflimmern und eine Analyse der Gefäßsteifigkeit an Bord. Letzteres ist allerdings an die Teilnahme an Studien geknüpft und funktioniert aktuell nicht unter iOS. Für Frauen gibt es eine tiefere Integration der Zyklus-App Clue, unterstützt durch einen Temperatursensor. Wer im Büro zu lange festrostet, bekommt Besuch von einem animierten Panda. Dieser kleine „Tamagotchi-Coach“ führt durch kurze Dehnübungen – kann man als Spielerei abtun, hilft im Alltag aber tatsächlich gegen den steifen Nacken.
Für Sportler wird die Trennung zwischen Standard und Pro deutlicher. Wer Golf spielt oder Trails läuft, muss fast zwangsläufig zur Pro greifen. Dort sind über 17.000 Golfplatzkarten und spezielle Navigationsfunktionen für Läufer hinterlegt. Sogar Tauchgänge bis 40 Meter Tiefe macht das Topmodell mit. Das GPS-System wurde ebenfalls überarbeitet, um auch im Wald oder zwischen Hochhäusern präziser zu tracken. Bezahlt wird am Handgelenk via Curve Pay, was in Deutschland und Österreich reibungslos funktioniert und mehrere Karten bündelt.
Ein Wermutstropfen bleibt für Android-Nutzer die Installation. Da die Health-App nicht im Play Store zu finden ist, führt der Weg über den Sideload oder den eigenen App-Store von Huawei. Das ist kein Hexenwerk, nervt aber im Vergleich zur nahtlosen iOS-Integration im App Store. Preislich geht es bei 199 Euro für die Standardversion los, die Pro liegt bei 299 Euro. Wer bis Ende Juni zuschlägt, kann durch Rabattcodes und Bundles wie kostenlose Kopfhörer den Preis ordentlich drücken.
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